Itochu Aktie: Technologie und Turbulenzen
Die Itochu-Aktie startet mit einer strategischen Technologie-Allianz und einer vollzogenen Aktiensplit in das neue Jahr. Gleichzeitig muss der japanische Mischkonzern die Auswirkungen eskalierender Handelskonflikte zwischen Japan und China einkalkulieren.
Strategische Drohnen-Allianz
Itochu hat eine Absichtserklärung mit PASCO Corporation und YellowScan Japan unterzeichnet, um den Einsatz von Drohnen für die hochpräzise Luftvermessung voranzutreiben. Im Fokus steht die elektrische Wingcopter 198-Drohne, die mit einem speziellen Laserscanner ausgestattet werden soll. Das Ziel ist die Automatisierung von Vermessungen in schwer zugänglichen Bergregionen.
Itochu ist direkt an der Wingcopter GmbH beteiligt. Die Partnerschaft zielt darauf ab, den chronischen Personalmangel in der Vermessungsbranche zu adressieren und eine effizientere Alternative zu teuren Helikopterflügen zu bieten. Die Allianz mit dem erfahrenen Vermessungsunternehmen PASCO soll die operative Planung und Datenauswertung beschleunigen. Es handelt sich um einen strategischen Schritt, um das Geschäft in hochprofitablen Dienstleistungssektoren auszubauen und weniger abhängig von traditionellen Rohstoffmärkten zu werden.
Auswirkungen des Aktiensplits
Zum 1. Januar 2026 wurde ein Aktiensplit im Verhältnis 1:5 wirksam. Die Anzahl der ausgegebenen Aktien stieg von etwa 1,58 Milliarden auf rund 7,92 Milliarden. Diese Maßnahme soll die Liquidität verbessern und die Aktie für ein breiteres Publikum von Privatanlegern attraktiver machen.
Parallel dazu nähert sich das im Dezember 2025 ausgelaufene Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 150 Milliarden Yen seinem Abschluss. Bis zum Ende des ersten Halbjahres waren bereits 98 Milliarden Yen umgesetzt worden. Das konsolidierte Nettoergebnisziel für das laufende Geschäftsjahr bleibt bei 900 Milliarden Yen.
Geopolitische Handelsrisiken
Externe Faktoren üben derzeit Druck auf die Aktie aus. Verschärfte Handelskonflikte zwischen Japan und China führen zu Exportbeschränkungen für dual-use Güter und kritische Mineralien, die für die Produktion von Drohnen und Halbleitern essenziell sind.
Itochus Präsident Keita Ishii äußerte in einem Fernsehinterview die Erwartung, dass sich dieser diplomatische Streit "noch eine ganze Weile hinziehen" werde. Investoren bewerten die Risiken von Lieferkettenunterbrechungen und eingeschränktem Zugang zu seltenen Erden neu. Vor diesem Hintergrund wird die feste Zusage des Konzerns zu einer Gesamtausschüttungsquote von 50% als wichtiger Stabilitätsfaktor für die Aktie gesehen.
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