IREN setzt konsequent auf den Ausbau seiner Cloud-Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Mit einer massiven Erweiterung der Rechenkapazitäten und der Anschaffung zehntausender Hochleistungs-Chips will das Unternehmen seine Marktposition festigen. Doch während die ehrgeizigen Umsatzziele locken, sorgt die geplante Finanzierung für Diskussionsstoff am Markt.

Massive Aufrüstung mit NVIDIA-Hardware

Das Herzstück der Wachstumsstrategie ist der Kauf von über 50.000 NVIDIA B300 GPUs. Damit soll die Gesamteflotte bis zum Ende des Jahres 2026 auf 150.000 Einheiten anwachsen. Die Installation der neuen Hardware ist für das zweite Halbjahr 2026 an den Standorten in British Columbia (Kanada) und Texas geplant.

Das Unternehmen verspricht sich von diesem Schritt einen deutlichen Sprung bei den Erlösen. Bis Ende 2026 soll die annualisierte Run-Rate für AI-Cloud-Umsätze auf über 3,7 Milliarden US-Dollar steigen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind allein für die zweite Jahreshälfte 2026 Investitionsausgaben in Höhe von rund 3,5 Milliarden US-Dollar für Hardware und Infrastruktur vorgesehen.

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Milliardenschweres Finanzierungsprogramm

Dieses enorme Wachstum erfordert erhebliches Kapital. IREN hat daher sein bestehendes „At-the-Market“-Aktienprogramm (ATM) massiv ausgeweitet. Laut einer Mitteilung vom 4. März 2026 ist das Unternehmen nun autorisiert, Stammaktien im Wert von bis zu 6 Milliarden US-Dollar zu veräußern. Damit wird das bisherige Programm über eine Milliarde US-Dollar ersetzt, das bereits vollständig ausgeschöpft wurde.

Für die Abwicklung des Programms hat IREN namhafte Partner wie Goldman Sachs und Jefferies gewonnen. Marktteilnehmer reagierten mit Volatilität auf die Ankündigung, da sie das Potenzial für künftige Gewinnsteigerungen gegen die drohende Verwässerung der bestehenden Anteile abwägen. Kann das operative Wachstum die Ausgabe neuer Aktien langfristig rechtfertigen?

Aktuell notiert das Papier bei 2,62 Euro. Mit einem Minus von rund 7 Prozent in den vergangenen sieben Tagen spiegelt der Kurs die kurzfristige Verunsicherung hinsichtlich der Kapitalmaßnahmen wider, während die Aktie weiterhin etwa 8 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch steht.

In den letzten acht Monaten hat sich IREN bereits Finanzierungsmittel in Höhe von insgesamt 9,3 Milliarden US-Dollar gesichert. Die kommenden Quartale werden zeigen, wie effizient das Unternehmen dieses Kapital in die angekündigte Infrastruktur umsetzen kann. Ein entscheidender Meilenstein wird der operative Start der neuen Hardware-Flotte in der zweiten Jahreshälfte 2026 sein.

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