Jefferies bekräftigt das Kaufvotum für Infineon mit einem Kursziel von 48 Euro – und liefert eine überraschende Begründung. Nach einem Treffen mit CEO Jochen Hanebeck sehen die Analysten das KI-Geschäft deutlich dynamischer als erwartet. Das könnte das selbstgesteckte Umsatzziel von 1,5 Milliarden Euro im AI-Segment für 2026 in Reichweite bringen.

Die wichtigsten Fakten:
- Jefferies bestätigt "Buy" mit Kursziel 48 Euro (Aufwärtspotenzial: 15%)
- AI-Geschäft entwickelt sich stärker als prognostiziert
- Strategische Partnerschaft mit HL Klemove für ADAS-Systeme
- Q1-Zahlen am 3. Februar erwartet

KI-Dynamik übertrifft Erwartungen

Analyst Janardan Menon hebt in seiner Studie vom 9. Januar die überraschend starke Entwicklung im Halbleitergeschäft für KI-Rechenzentren hervor. Infineon könnte das eigene Umsatzziel von 1,5 Milliarden Euro im laufenden Geschäftsjahr übertreffen. Die positive Einschätzung reiht sich in eine Serie bullisher Analystenstimmen ein: Barclays bestätigte am 8. Januar das Kaufvotum mit Kursziel 44 Euro, Bernstein sieht sogar 51 Euro als realistisch.

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Der Konsens von 21 Experten liegt bei durchschnittlich 45 Euro – die Aktie notiert aktuell bei rund 42 Euro und bewegt sich damit nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 42,36 Euro.

Kooperation mit südkoreanischem ADAS-Spezialisten

Parallel verkündete Infineon am 8. Januar eine strategische Partnerschaft mit HL Klemove. Die Zusammenarbeit fokussiert sich auf zonale Steuergeräte, Ethernet-basierte Fahrerassistenzsysteme und hochauflösende Radartechnologien. Peter Schaefer, Executive Vice President Automotive, betont die Kombination aus Infineons Technologieführerschaft und der Systemexpertise des koreanischen Partners.

Die CoolSiC MOSFET-Serie wurde am 12. Januar um Varianten mit ultraniedrigem Einschaltwiderstand erweitert. Die Siliziumkarbid-Technologie adressiert den wachsenden Bedarf in Elektromobilität und industriellen Anwendungen.

Zahlen und Dividende im Fokus

Am 3. Februar folgen die Q1-Zahlen für das Geschäftsjahr 2026. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 0,33 Euro bei einem Umsatz von 3,66 Milliarden Euro. Die Hauptversammlung am 19. Februar soll über eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie entscheiden, die Ausschüttung erfolgt voraussichtlich am 24. Februar.

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