Der Halbleiterkonzern Infineon hat nach Monaten der Konsolidierung ein neues 3-Jahres-Hoch erklommen. Mit dem Sprung über 42 Euro durchbricht die Aktie einen hartnäckigen Widerstand. Dahinter steckt mehr als nur charttechnischer Zufall: Die KI-Fantasie erreicht den Münchner Konzern mit voller Wucht. Heute könnte das Management auf dem Oddo BHF Forum in Lyon weitere Impulse liefern.

Die wichtigsten Fakten:
- Schlusskurs gestern bei 42,20 Euro – neues 3-Jahres-Hoch
- Plus von rund 75 Prozent seit dem Jahrestief im April
- Notierung deutlich über allen wichtigen gleitenden Durchschnitten
- Starkes Momentum: 10 Prozent Plus in sieben Tagen

Technischer Befreiungsschlag

Der charttechnische Ausbruch über die 40-Euro-Marke sendet ein klares Signal. Seit Monaten kreiste die Aktie um dieses Niveau, konnte sich aber nicht nachhaltig darüber etablieren. Mit dem gestrigen Schlusskurs von 42,20 Euro ist diese Phase beendet. Das hohe Handelsvolumen unterstreicht das institutionelle Interesse.

Die Indikatoren zeigen eine ungewöhnlich breite Unterstützung: Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt liegt bei über 22 Prozent. Technische Analysten sehen nun Luft bis mindestens 45 Euro, einige peilen bereits höhere Kursziele an.

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KI-Hardware im Fokus

Die operative Grundlage für den Kurssprung liefert das Geschäft mit KI-Infrastruktur. Infineon profitiert vom Ausbau der Rechenzentren, die für den Betrieb großer KI-Modelle benötigt werden. Besonders gefragt sind effiziente Stromversorgungslösungen – eine Kernkompetenz des Konzerns.

Zusätzlichen Schwung bringt der Edge-Computing-Bereich. Die neuen PSOC Edge Mikrocontroller ermöglichen KI-Anwendungen direkt auf Endgeräten, ohne Verbindung zur Cloud. Diese Chips werden bereits über Distributoren ausgeliefert und positionieren Infineon in einem Zukunftsmarkt mit dreistelligen Wachstumsraten.

Management in Lyon gefordert

Die Präsentation auf dem Oddo BHF Forum könnte den weiteren Kursverlauf prägen. Investoren erwarten Updates zum laufenden Geschäftsjahr und zur Margenentwicklung im wichtigen Power-Segment. Entscheidend wird sein, ob das Management die KI-Umsatzziele für die kommenden Quartale konkretisiert.

Eine Bestätigung des optimistischen Ausblicks dürfte die positive Stimmung verfestigen. Das aktuelle Momentum ist stark genug, um bei guten Nachrichten weitere Käufer anzulocken. Der primäre Trend zeigt klar nach oben – die technische Ausgangslage ist so gut wie seit Jahren nicht mehr.

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