Imugene sichert sich 20 Millionen AUD für die Weiterentwicklung seiner Immuntherapie azer-cel. Während der deutliche Kursabschlag bei der Platzierung die Aktie kurzfristig belastet, liefern neue Daten aus der klinischen Phase-1b-Studie positive Impulse. Kann der „Off-the-shelf“-Ansatz die Behandlung von Blutkrebs nachhaltig verändern?

Kapitalerhöhung mit deutlichem Abschlag

Das Finanzierungsprogramm besteht aus zwei Komponenten. Eine Platzierung über 12 Millionen AUD richtet sich an institutionelle Investoren. Der Ausgabepreis von 0,18 AUD pro Aktie entspricht einem Abschlag von 21,7 Prozent zum letzten Schlusskurs vor der Ankündigung.

Zusätzlich bietet das Unternehmen bestehenden Aktionären einen Aktienkaufplan (SPP) im Volumen von 8 Millionen AUD zu ähnlichen Konditionen an. Zum Zeitpunkt des Starts der Kapitalmaßnahme belief sich die Marktkapitalisierung von Imugene auf rund 74 Millionen AUD.

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Überzeugende Daten bei Blutkrebs

Die Kapitalmaßnahme wird durch neue klinische Ergebnisse der Phase-1b-Studie zu azer-cel gestützt. In der Kohorte für chronische lymphatische Leukämie (CLL) und kleinzelliges lymphozytisches Lymphom (SLL) wurde eine Gesamtansprechrate (ORR) von 100 Prozent erzielt. Alle vier auswertbaren Patienten erreichten nach im Median drei oder mehr Vorbehandlungen eine partielle Remission.

Auch bei Patienten mit Marginalzonen-Lymphom (MZL) zeigten sich Erfolge: Hier lag die Ansprechrate bei 80 Prozent. Von fünf untersuchten Patienten erreichten drei eine vollständige und einer eine partielle Remission. Diese Probanden hatten zuvor im Median bereits zwei oder mehr Therapielinien durchlaufen.

Erweiterung des Studienprotokolls

Aufgrund der positiven Zwischenergebnisse weitet Imugene die laufende Studie aus. Neu hinzu kommt eine Kohorte für Mantelzell-Lymphom (MCL). Zudem wird ein neuer Studienarm die Kombination von azer-cel mit BTK-Inhibitoren untersuchen, um die Wirksamkeit bei vorbehandelten Patienten potenziell weiter zu steigern.

Die Studie wird derzeit an zehn Standorten in den USA und fünf in Australien durchgeführt. Das frische Kapital soll die beschleunigte Rekrutierung von Patienten und die Ausweitung der klinischen Aktivitäten finanzieren. Imugene setzt dabei auf einen „Off-the-shelf“-Ansatz, um die logistischen Hürden herkömmlicher CAR-T-Zell-Therapien zu umgehen. In den kommenden Monaten wird der Fokus der Anleger darauf liegen, ob sich die hohen Ansprechraten in den erweiterten Patientengruppen bestätigen lassen.

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