Das Edelmetall kennt derzeit kein Halten mehr. Getrieben von einer ausgeprägten Dollar-Schwäche und geopolitischen Spannungen eilt Gold von Rekord zu Rekord. Anleger flüchten in den sicheren Hafen, da strukturelle Unsicherheiten an den Märkten zunehmen und das Vertrauen in die US-Währung schwindet.

  • Neuer Rekord: Gold notiert am 52-Wochen-Hoch bei 5.056,60 US-Dollar.
  • Starke Performance: Seit Jahresanfang legte der Kurs bereits um 16,46 Prozent zu.
  • Haupttreiber: Zentralbankkäufe und ein fallender US-Dollar stützen die Rally.

Dollar-Schwäche als Kurstreiber

Hauptmotor des aktuellen Höhenflugs ist der Greenback, der auf ein Vierjahrestief gefallen ist. Marktteilnehmer werten jüngste Äußerungen von US-Präsident Trump als Signal für eine politisch gewollte Abwertung der Währung. Da eine Korrelation zwischen Gold und Dollar besteht, verbilligt dieser Trend das Edelmetall für internationale Käufer und befeuert die Nachfrage massiv.

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Zusätzlichen Rückenwind liefert die geopolitische Gemengelage. Die aggressive Zollpolitik der US-Regierung sowie die offenen Spannungen zwischen dem Weißen Haus und der Federal Reserve verunsichern die Märkte. Hinzu kommt der drohende Government Shutdown bis zum 30. Januar. In diesem Umfeld fungiert Gold als klassischer Stabilitätsanker gegen politische Risiken und die drohende De-Dollarisierung.

Zentralbanken kaufen massiv zu

Neben der Währungsseite stützt eine enorme physische Nachfrage den Kurs. Zentralbanken treten weiterhin als aggressive Käufer auf, um ihre Reserven zu diversifizieren – allen voran China, das seine Bestände seit über einem Jahr kontinuierlich ausbaut, sowie Polen. Goldman Sachs rechnet in diesem Sektor mit monatlichen Käufen von durchschnittlich 60 Tonnen. Parallel dazu verzeichneten Gold-ETFs im Jahr 2025 historische Zuflüsse von 89 Milliarden Dollar, was das anhaltende institutionelle Interesse unterstreicht.

Analysten heben Prognosen an

Angesichts dieser Dynamik passen Investmentbanken ihre Kursziele deutlich nach oben an. Während Goldman Sachs nun 5.400 Dollar anvisiert, halten Analysten der Deutschen Bank und der Société Générale sogar einen Anstieg bis auf 6.000 Dollar für realistisch. Auch das Handelsvolumen spricht eine klare Sprache: Die CME Group meldete zuletzt neue Rekordwerte bei den gehandelten Kontrakten.

Mit dem aktuellen Kurs von 5.056,60 Dollar bleibt das Momentum eindeutig auf der Seite der Bullen. Solange die fundamentalen Treiber – insbesondere die Dollar-Schwäche und die Kaufwut der Zentralbanken – bestehen, dürfte der Weg des geringsten Widerstands weiter nach oben führen.

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