Geopolitische Spannungen sorgen zum Wochenstart für deutliche Unruhe an den Finanzmärkten. Während die Risikoneigung bei Aktien abnimmt, profitiert das klassische Krisenmetall spürbar von der Flucht in sichere Häfen. Nach der jüngsten Korrektur melden sich die Käufer zurück und werfen die Frage auf: Ist der Weg zum Allzeithoch damit wieder frei?

  • Aktueller Kurs: 4.439,70 USD
  • Schlusskurs Freitag: 4.342,00 USD
  • Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -2,68 %
  • Performance seit Jahresanfang: +2,25 %

Geopolitik zündet die nächste Stufe

Die Risikowahrnehmung hat sich über das Wochenende drastisch verändert. Marktbeobachter verweisen auf die sich zuspitzende Lage zwischen den USA und Venezuela sowie die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten. Diese Gemengelage fungiert als klassischer Treiber für Sachwerte. Institutionelle Investoren schichten in diesem unsicheren Umfeld Kapital um, um sich gegen potenzielle Verwerfungen abzusichern.

Wichtige Marken zurückerobert

Diese Fluchtbewegung spiegelt sich deutlich in den Notierungen wider. Mit einem aktuellen Kurs von 4.439,70 USD hat sich das Edelmetall massiv von seinem Schlusskurs am Freitag (4.342,00 USD) gelöst. Damit wurde nicht nur die psychologisch relevante Marke von 4.400 USD zurückerobert, sondern auch die Korrektur der Vorwoche weitgehend neutralisiert.

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Der Abstand zum erst Ende Dezember markierten 52-Wochen-Hoch bei 4.562,00 USD ist auf unter drei Prozent geschrumpft. Unterstützt wird die positive Stimmung im Sektor durch eine starke Performance beim „kleinen Bruder“ Silber, was darauf hindeutet, dass neben reiner Risikoaversion auch spekulative Zuflüsse den Sektor treiben.

Charttechnische Situation

Technisch hat sich das Bild durch den dynamischen Wochenauftakt aufgehellt. Der 50-Tage-Durchschnitt bei 4.263,15 USD dient weiterhin als solide Unterstützung im Unterbau. Analysten werten die Dynamik, mit der die Käufer in den Markt zurückgekehrt sind, als Indiz für einen intakten übergeordneten Aufwärtstrend.

Das Momentum liegt derzeit auf der Seite der Bullen. Sollte sich die geopolitische Lage nicht entspannen, dürfte der Fokus der Anleger auf dem Rekordhoch bleiben. Entscheidend für die Nachhaltigkeit dieser Bewegung wird sein, ob das Preisniveau oberhalb von 4.400 USD per Tagesschlusskurs verteidigt werden kann.

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