Gold: Inspirierender Erfolgspfad!
Die Wall Street wird konkret: Nach dem stärksten Jahresgewinn seit 1979 peilen die Großbanken für Gold nun die psychologisch wichtige 5.000-Dollar-Marke an. JPMorgan geht sogar noch einen Schritt weiter und hält in einem optimistischen Szenario 6.000 Dollar für möglich. Doch was steckt hinter dieser Euphorie?
Die wichtigsten Fakten:
- Gold legte 2025 um 65 Prozent zu – stärkster Jahresgewinn seit über vier Jahrzehnten
- JPMorgan sieht Durchschnittspreis von 5.055 Dollar im Q4 2026
- Goldman Sachs prognostiziert 4.900 Dollar, UBS mindestens 4.500 Dollar
- Zentralbanken kauften 2025 rund 850 Tonnen des Edelmetalls
Institutionelle Käufer als Fundament
Drei Faktoren treiben die Rallye strukturell voran: Die erwarteten Zinssenkungen der US-Notenbank verringern die Opportunitätskosten für zinslose Anlagen. Gleichzeitig diversifizieren Zentralbanken ihre Währungsreserven massiv weg vom Dollar. Allein im vergangenen Jahr flossen geschätzt 850 Tonnen in die Tresore der Notenbanken. Als dritter Treiber wirken anhaltende geopolitische Spannungen in der Ukraine und im Nahen Osten.
Der US-Dollar verlor 2025 etwa 10 bis 12 Prozent an Wert – Gold fungierte als effektiver Schutz gegen diese Währungsentwertung. Dieser "Debasement Trade" dürfte nach Ansicht der Analysten 2026 anhalten, solange die Fed ihren Lockerungskurs fortsetzt.
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Kritische Marken im Fokus
Aus charttechnischer Sicht bildet die Zone um 4.500 Dollar den entscheidenden Widerstand. Ein nachhaltiger Ausbruch würde den Weg zu den von den Großbanken anvisierten Kurszielregionen freimachen. Nach unten sichert der Bereich zwischen 4.000 und 4.085 Dollar das Edelmetall ab. CoinCodex kalkuliert für 2026 mit einem Durchschnittspreis von rund 5.260 Dollar.
Während Gold nahe der Jahreshöchststände notiert, zeigt Silber nach einem 140-Prozent-Anstieg im Vorjahr deutliche Ermüdungserscheinungen. Zwei Margin-Erhöhungen der CME Group lösten zum Jahresende Zwangsliquidierungen aus. Das Gold-Silber-Ratio ist wieder unter 60 gefallen.
Solange Zentralbanken als strukturelle Käufer agieren und die Zinsperspektiven niedrig bleiben, spricht das Setup für weiter steigende Notierungen. Die 5.000-Dollar-Marke rückt damit von der Fantasie in den Bereich des Machbaren.
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