Die Eskalation zwischen der Trump-Administration und der Federal Reserve hat die Finanzmärkte in einen Schockzustand versetzt. Nach einer strafrechtlichen Untersuchung gegen Fed-Chef Jerome Powell flüchten institutionelle Investoren massenhaft in Gold – das Edelmetall markierte am Montag ein historisches Allzeithoch bei 4.630 US-Dollar. Der direkte Angriff auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank erschüttert das Vertrauen in den Dollar fundamental.

Die wichtigsten Fakten:
- Neues Allzeithoch bei 4.630 USD am Montag erreicht
- Citigroup hebt 3-Monats-Ziel auf 5.000 USD an
- Strafrechtliche Ermittlungen gegen Fed-Chef Powell eingeleitet
- Geopolitische Brandherde in Grönland, Iran und Venezuela eskalieren
- US-Inflationsdaten heute um 14:30 Uhr erwartet

Sollten Anleger Gewinne mitnehmen? Oder startet bei Gold gerade der nächste Boom?

Vertrauenskrise im Finanzsystem

Die beispiellose Konfrontation zwischen Weißem Haus und Zentralbank hat eine Systemkrise ausgelöst. Marktteilnehmer fürchten eine politisch motivierte Geldpolitik, die Risikoprämien für US-Assets steigen drastisch. Institutionelle Anleger reagieren mit massiven Umschichtungen aus dem Dollar ins Edelmetall. Die aggressive Rhetorik gegenüber Grönland – einschließlich Gewaltandrohungen – hat zudem NATO-interne Spannungen ausgelöst. Deutschland und Großbritannien erwägen militärische Präsenz in der Arktis.

Gleichzeitig drohen pauschale 25-Prozent-Zölle gegen alle Länder, die mit dem Iran Handel treiben. Diese Maßnahme könnte globale Lieferketten massiv stören und Inflationsängste weiter anheizen. Die Festsetzung von Venezuelas Präsident Maduro durch US-Kräfte unterstreicht die neue Unberechenbarkeit in der Geopolitik.

Analysten sehen 5.000er-Marke

Die Citigroup hat ihre Prognose drastisch angepasst und das 3-Monats-Kursziel auf 5.000 US-Dollar angehoben. Die Analysten verweisen auf die intakte Investitionsdynamik und die Vielzahl an Kaufargumenten, die auch im ersten Quartal bestehen bleiben. RBC Capital Markets sieht das Edelmetall fest in einer Handelsspanne zwischen 4.500 und 5.000 US-Dollar und bewertet die politische Unsicherheit als dauerhaften Preistreiber.

Inflationsdaten als Impulsgeber

Am heutigen Dienstag zeigen sich erste Gewinnmitnahmen, die Notierung pendelt aktuell zwischen 4.580 und 4.600 US-Dollar. Händler warten gespannt auf die US-Verbraucherpreisdaten um 14:30 Uhr. Analysten rechnen mit einer Teuerungsrate von 2,7 Prozent. Sollten die Daten höher ausfallen – angeheizt durch die protektionistische Handelspolitik – könnte dies den nächsten massiven Aufwärtsimpuls auslösen. Der Bereich um 4.550 US-Dollar dient kurzfristig als technische Unterstützung. Ein Ausbruch über das gestrige Hoch würde den Weg zur psychologisch wichtigen 5.000er-Marke freimachen, während das Edelmetall von der anhaltenden Dollar-Flucht profitiert.

Gold: Kaufen oder verkaufen?! Neue Gold-Analyse vom 13. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Gold-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Gold-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Gold: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...