Gold: Fünfter Gewinntag in Folge
Nach einem deutlichen Preisrutsch im Zuge des Iran-Konflikts findet das Edelmetall wieder in die Spur. Gestützt durch Signale einer geopolitischen Entspannung und einen schwächeren US-Dollar verzeichnet der Markt eine anhaltende Erholung. Nun blicken Marktteilnehmer auf die anstehenden US-Arbeitsmarktdaten, die den weiteren geldpolitischen Kurs der Notenbank bestimmen dürften.
Geopolitik und Industrie stützen den Preis
Ein zentraler Grund für den aktuellen Anstieg auf rund 4.758 US-Dollar pro Feinunze ist die nachlassende Anspannung im Nahen Osten. Berichte über eine mögliche diplomatische Annäherung zwischen den USA und dem Iran mindern die unmittelbaren Inflationssorgen. Gleichzeitig verbilligt ein schwächerer US-Dollar das Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums, was die Nachfrage zusätzlich ankurbelt.
Zusätzlichen Rückhalt bietet die schwächelnde US-Industrie. Ein Jahr nach der Ankündigung der sogenannten „Liberation Day“-Zölle durch US-Präsident Trump verzeichnet der Fertigungssektor einen Verlust von rund 100.000 Stellen. Obwohl der Oberste Gerichtshof die Maßnahmen im Februar 2026 größtenteils für verfassungswidrig erklärte, stützen die wirtschaftlichen Nachwehen dieser Politik den Status von Gold als sicheren Hafen.
Widerstand bei 4.800 US-Dollar
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Technisch nähert sich der Preis einer wichtigen Schwelle. Während die 200-Tage-Linie bei 4.200 US-Dollar im März als solide Unterstützung diente, wartet nun bei 4.800 US-Dollar der nächste signifikante Widerstand. Ein nachhaltiger Ausbruch über dieses Level gilt als Voraussetzung für eine Fortsetzung der Erholung in Richtung des Allzeithochs.
Trotz kurzfristiger charttechnischer Hürden bleiben große Investmentbanken für den weiteren Jahresverlauf 2026 optimistisch. Goldman Sachs rechnet damit, dass Zentralbanken aus Schwellenländern zur Diversifizierung ihrer Reserven durchschnittlich 60 Tonnen Gold pro Monat kaufen werden. Die aktuellen Kursziele der Großbanken für 2026 im Überblick:
- J.P. Morgan: 6.300 US-Dollar
- UBS: 6.200 US-Dollar (Aufwärtsszenario: 7.200 US-Dollar)
- Deutsche Bank: 6.000 US-Dollar
- Goldman Sachs: 5.400 US-Dollar
Die kurzfristige Richtung des Goldpreises entscheidet sich am US-Arbeitsmarkt. Am morgigen Freitag, den 3. April, stehen die Nonfarm Payrolls sowie die Arbeitslosenquote für März an. Schwächere Daten könnten die Erwartungen an Zinssenkungen der Fed befeuern und dem Edelmetall den nötigen fundamentalen Impuls geben, um die technische Marke von 4.800 US-Dollar zu durchbrechen.
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