Gold: Erwartungsgemäß erfreulich!
Die direkte Intervention der USA in Venezuela und die Inhaftierung von Machthaber Maduro sorgen an den Märkten für erhebliche Unruhe. Während geopolitische Risiken blitzschnell neu bewertet werden, profitiert das Edelmetall von seiner klassischen Rolle als Krisenwährung. Doch reicht dieser externe Impuls aus, um das erst kürzlich markierte Allzeithoch erneut anzugreifen?
- Aktueller Kurs: 4.430,40 USD
- Trend: Seit Jahresbeginn liegt Gold bereits 2,04 % im Plus
- Widerstand: Das 52-Wochen-Hoch bei 4.562 USD (vom 26.12.2025)
- Kontext: Geopolitische Eskalation treibt "Safe-Haven"-Nachfrage
Die Unsicherheit über die politische Zukunft Venezuelas und mögliche Reaktionen globaler Akteure treibt das Kapital aus risikoreicheren Anlagen in physische Werte. Analysten bestätigen, dass die "Safe-Haven"-Funktion in diesem Szenario voll greift und die Kurse stützt.
Charttechnik: Weg nach oben frei?
Der heutige Anstieg markiert eine signifikante Gegenbewegung nach den leichten Gewinnmitnahmen der Vorwoche. Mit einem aktuellen Kurs von 4.430,40 USD nähert sich das Edelmetall einer wichtigen Entscheidungswahl. Technisch orientierte Händler fokussieren sich nun auf die Stabilisierung oberhalb dieser Zone.
Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt nur noch rund 2,9 %. Ein nachhaltiger Ausbruch über die aktuellen Niveaus würde den Weg zum Rekordhoch bei 4.562 USD freimachen. Nach unten dient der Bereich um 4.350 USD als erste Auffangzone, sollte die geopolitische Risikoprämie wieder ausgepreist werden. Der RSI (Relative Strength Index) signalisiert dabei noch keine Überhitzung, was Raum für weitere Aufwärtsbewegungen lässt.
Silber und Öl mit gegensätzlichen Signalen
Während Gold solide Gewinne verzeichnet, zeigt der "kleine Bruder" Silber eine noch explosivere Dynamik. Diese Outperformance ist typisch für Phasen hoher Volatilität, in denen Silber oft als Hebel auf den Goldpreis reagiert.
Bemerkenswert ruhig verhält sich dagegen der Ölmarkt, obwohl Venezuela ein OPEC-Mitglied ist. Händler preisen derzeit keine unmittelbaren Versorgungsengpässe ein, da die USA die bestehenden Sanktionen ohnehin aufrechterhalten. Neben der Geopolitik stützen auch makroökonomische Warnungen den Goldpreis: Die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen warnte jüngst vor einer "fiskalischen Dominanz", was langfristig das bullische Szenario für zinslose Anlagen untermauert.
Das Momentum liegt nach den Ereignissen vom Wochenende klar bei den Bullen. Gelingt es, das Niveau um 4.430 US-Dollar per Tagesschluss zu verteidigen, rückt das Rekordhoch von 4.562 US-Dollar noch in dieser Woche in greifbare Nähe. Anleger müssen sich angesichts der dynamischen Nachrichtenlage aus Venezuela jedoch auf eine erhöhte Intraday-Volatilität einstellen.
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