Gold: Absturz vom Allzeithoch – was jetzt?
Das Edelmetall markierte Ende Dezember 2025 ein neues Rekordhoch, doch die Freude währte nur kurz. In der ersten Januarwoche 2026 setzten massive Gewinnmitnahmen ein. Der Goldpreis rutschte deutlich ab und testete eine wichtige charttechnische Unterstützung.
Die 20-Tage-Linie bei 4.324 US-Dollar erwies sich als erste Auffangmarke. An dieser Durchschnittslinie konnte sich Gold stabilisieren und zum Wochenschluss knapp darüber behaupten. Parallel dazu notierte das gelbe Metall bei rund 4.333 US-Dollar je Feinunze – ein Plus von 13 Dollar gegenüber dem Vortag, aber weit entfernt vom jüngsten Höchststand.
Entscheidende Tage voraus
Die kommenden Handelstage werden zeigen, ob die Erholung trägt oder nur eine Atempause im Abwärtstrend darstellt. Entscheidend ist ein stabiler Tagesschluss über der 4.324-Dollar-Marke. Gelingt der Sprung über 4.390 US-Dollar und wird dieser am Folgetag bestätigt, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Anlauf auf das Allzeithoch deutlich.
Im Erfolgsfall könnten die Marken bei 4.578/81 US-Dollar sowie 4.595/602 US-Dollar ins Visier der Käufer rücken. Doch die Ausgangslage bleibt angespannt – die Bullen müssen liefern.
Schwache Industriedaten belasten
Belastung kam zuletzt aus der Eurozone. Der S&P Global Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel im Dezember stärker als zunächst geschätzt. Besonders enttäuschend fielen die Zahlen aus Italien und Spanien aus. Die anhaltende Industrieschwäche signalisiert wirtschaftliche Unsicherheit – eigentlich ein Umfeld, in dem Gold als sicherer Hafen gefragt sein sollte.
Die dünnen Handelsumsätze zwischen den Jahren erschwerten allerdings eine klare Richtungsbestimmung. Viele Investoren nutzten die kurze Woche für eine Auszeit, was zu erhöhter Volatilität bei geringem Volumen führte.
Der Euro gab im Zuge der schwachen Konjunkturdaten leicht nach und notierte bei 1,1726 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1721 Dollar fest.
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