Warum Salzburg mit der Schiedsrichter-Leistung hadert
Wenn es im Fußball tatsächlich so etwas wie ein Sechs-Punkte-Spiel gibt, war der Kracher in Runde 25 der ADMIRAL Bundesliga zwischen dem FC Red Bull Salzburg und dem SK Sturm (Spielbericht>>>) auf jeden Fall eines.
Wobei, sieht man sich die Situation in der Tabelle nach der Partie an, muss man auf diese sechs Punkte eigentlich noch einen halben draufpacken.
Anstatt die "Bullen" mit einem Heimsieg an die Tabellenspitze hüpfen zu lassen, entführte Sturm am Sonntag drei Zähler aus der Red Bull Arena, ließ Salzburg damit fünf Punkte hinter sich und sorgte so außerdem dafür, dass das direkte Duell nach drei Saison-Duellen quasi schon entschieden ist.
Die Salzburger müssten am 30. Spieltag in Graz bereits mit mindestens fünf Toren Unterschied gewinnen, um den direkten Vergleich noch auf ihre Seite ziehen zu können. Statt fünf haben sie in den finalen sieben Spieltagen faktisch also sechs Zähler auf die Spitze gutzumachen.
Letsch gibt den Titel noch nicht auf
Kurzum: Es sieht momentan ganz danach aus, als würde der einstige Serienmeister auch in dieser Saison titellos ausgehen. Oder?
Nicht, wenn es nach "Bullen"-Coach Thomas Letsch geht: "Es wäre schön gewesen, alle zehn Spiele in der Meistergruppe zu gewinnen. Heute hat es nicht sein sollen, aber wer jetzt meint, dass wir uns aufgeben, täuscht sich."
Der Deutsche geht davon aus, "dass die Meistergruppe bis zum Schluss richtig spannend wird". "Ich glaube, dass wir noch einige interessante Ergebnisse haben werden. Die Tabelle kann sich ganz schnell drehen. Am Schluss ist entscheidend, wo wir stehen."
(Text wird unterhalb fortgesetzt)