Fluence Energy Aktie: Alarmstufe Rot?
Der Energiespeicherspezialist steht vor multiplen Belastungen durch eine laufende Sammelklage, kritische Analystenbewertungen und signifikante Kursverluste im Börsenjahr.
Fluence Energy sieht sich mit erheblichem Gegenwind konfrontiert. Eine anstehende Sammelklage und negative Analystenkommentare belasten den Kurs. Die Entwicklungen werfen dunkle Schatten auf die Aktie.
Sammelklage setzt Frist
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Erinnerungen an eine laufende Wertpapier-Sammelklage machen die Runde. Für Investoren, die in einem bestimmten Zeitraum im letzten Jahr und Anfang dieses Jahres Aktien erworben haben, tickt die Uhr: Sie haben nur noch bis zum 12. Mai Zeit, Ansprüche als Hauptkläger anzumelden.
Worum geht es? Die Klage steht offenbar im Zusammenhang mit den desaströsen Geschäftszahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025, die im Februar veröffentlicht wurden. Damals meldete das Unternehmen einen erheblichen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr und musste seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2025 drastisch kürzen. Dieses juristische Nachspiel sorgt für zusätzliche Unsicherheit.
Analysten ziehen die Reißleine
Was sagen die Experten? Auch von Analystenseite kommt heftiger Gegenwind. JPMorgan stufte die Aktie erst am Freitag von „Overweight“ auf „Neutral“ herab und senkte das Kursziel deutlich. Nur wenige Tage zuvor, am 8. April, hatte bereits Barclays die Aktie auf „Equalweight“ zurückgestuft und das Kursziel auf magere 5 Dollar zusammengestrichen.
Die Gründe für diese Skepsis sind vielfältig:
- Zollrisiken: Sorgen bereiten mögliche Zölle, sowohl aus bestehenden Antidumping-/Ausgleichszollverfahren (AD/CVD) als auch aus den allgemeinen Handelsspannungen zwischen den USA und China. Diese könnten die Margen empfindlich treffen.
- Gesenkte Prognose: Die im Februar von der Unternehmensführung gesenkte Prognose für 2025 – begründet mit Verzögerungen bei Kundenverträgen und Wettbewerbsdruck – bleibt ein zentraler Schwachpunkt.
- Regulatorische Unsicherheit: Auch Unklarheiten bezüglich steuerlicher Anreize (Stichwort: 45x Tax Credit) tragen zur Verunsicherung bei.
Andere Analystenhäuser wie Jefferies und BMO Capital Markets bestätigten zuletzt ebenfalls ihre zurückhaltenden Einschätzungen („Hold“ / „Market Perform“) mit Verweis auf ähnliche Bedenken.
Tiefer Fall an der Börse
Diese Gemengelage drückt den Aktienkurs massiv. Seit Jahresbeginn hat das Papier katastrophale 75 Prozent an Wert verloren – ein echtes Debakel für die Aktionäre. Mit einem Schlusskurs von 4,16 USD am Freitag notiert die Aktie meilenweit entfernt von ihrem 52-Wochen-Hoch bei über 25 Dollar, das erst Ende Mai letzten Jahres erreicht wurde. Der Titel ist damit klar im Abwärtstrend gefangen. Auch wenn Franklin Resources Inc. kürzlich eine Aufstockung seiner Beteiligung meldete (basierend auf Daten aus dem vierten Quartal), ändert dies nichts am aktuellen Druck.
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