Ferrari steigert die Dividende um 22 %, während neue US-Zölle die Preispolitik beeinflussen. Analysten bleiben optimistisch trotz Kursrückgang.

Nach der Hauptversammlung rückt Ferrari wieder in den Blickpunkt. Die Aktionäre haben über die Dividende entschieden und auch die strategische Ausrichtung angesichts neuer US-Zölle bleibt ein Thema.

Dividenden-Boost für Aktionäre?

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Ferrari will seine Anteilseigner stärker am Erfolg beteiligen. Eine Dividende von 2,986 Euro pro Aktie wurde beschlossen.

  • Dividende: 2,986 € pro Aktie
  • Steigerung: Satte 22 % gegenüber dem Vorjahr
  • Gesamtausschüttung: Rund 534 Millionen Euro

Die Zustimmung der Hauptversammlung von Gestern war hierfür notwendig. Die Notierung Ex-Tag ist für den 22. April (EXM) bzw. 23. April (NYSE) geplant, Stichtag ist der 23. April und ausgezahlt werden soll am 6. Mai 2025.

Trotz dieser positiven Nachricht zeigt sich der Aktienkurs heute zwar mit einem Plus von 2,10% auf 388,30 €, bleibt aber auf Monatssicht mit über 4% im Minus. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 489,00 € ist beträchtlich.

US-Zölle: Bremst das den Luxusrenner?

Ein anderes Thema drückt auf die Stimmung: die neuen US-Einfuhrzölle auf EU-Autos. Wie geht Ferrari damit um? Das Unternehmen hat seine Handelspolitik angepasst. Ältere Importe (vor dem 2. April 2025) behalten ihre Preise.

Auch die Modelle Ferrari 296, SF90 und Roma bleiben preisstabil, egal wann sie importiert wurden. Für andere betroffene Modelle könnten die Preise jedoch um bis zu 10 Prozent steigen. Ein Versuch, die Auswirkungen der Zölle abzufedern.

Analysten: Gas geben oder abwarten?

Was sagen die Experten zur Aktie? Die Meinungen sind durchaus positiv. RBC Capital sieht die Aktie weiter bei "Outperform" mit einem Kursziel von 500 Euro.

Bernstein geht noch einen Schritt weiter und nennt ebenfalls "Outperform", allerdings mit einem ambitionierten Kursziel von 575 Euro. Auch die UBS hatte zuletzt eine Kaufempfehlung ("Buy") ausgesprochen.

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Nicht zu vergessen: Das Aktienrückkaufprogramm läuft weiter. Ferrari investiert hier kräftig. Im Rahmen der sechsten Tranche über 150 Millionen Euro wurden bereits im Februar Aktien zurückgekauft.

Dieses Programm ist Teil eines größeren Plans, bis 2026 Aktien im Wert von insgesamt 2 Milliarden Euro vom Markt zu nehmen. Ein klares Signal des Managements?

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