Extreme Networks liefert derzeit ein zweigeteiltes Bild. Während die jüngsten Geschäftszahlen die Erwartungen übertrafen und Analysten deutliches Aufwärtspotenzial sehen, sorgt ein Aktienverkauf des Vorstandschefs für Gesprächsstoff. Ist die Zuversicht der Marktbeobachter trotz dieser Insider-Transaktion gerechtfertigt?

  • Kurs am Freitag: 15,24 USD (+1,5 % seit Quartalszahlen)
  • Analysten-Konsens: „Moderate Buy“
  • Durchschnittliches Kursziel: ca. 21,00 bis 22,60 USD
  • Umsatzwachstum (Q2): +13,8 % im Jahresvergleich

Starke Zahlen und optimistische Analysten

Die Ende Januar veröffentlichten Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal 2026 fielen besser aus als vom Markt erwartet. Das Unternehmen meldete einen Gewinn pro Aktie (EPS) von 0,26 USD und übertraf damit die Schätzungen von 0,24 USD. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 % auf rund 317,9 Millionen USD.

In der Folge bekräftigten mehrere Analysehäuser ihre positiven Einschätzungen. Mit einem durchschnittlichen Kursziel zwischen 21,20 USD und 22,67 USD sehen die Experten ein erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem jüngsten Schlusskurs von 15,24 USD. Marktbeobachter werten die Kombination aus solidem Wachstum und moderater Bewertung als Signal für eine fortgesetzte Erholung.

Insider-Verkauf unter der Lupe

Trotz der fundamental guten Nachrichten sorgte eine Meldung vom vergangenen Montag für Aufmerksamkeit: CEO Edward Meyercord veräußerte 50.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von etwa 14,91 USD. Das Transaktionsvolumen belief sich auf rund 745.000 USD.

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Die Einordnung dieser Verkäufe ist wichtig: Es handelte sich um die Ausübung von Optionen mit anschließendem Verkauf im Rahmen eines vorab festgelegten Handelsplans. Meyercord hält weiterhin über 1,8 Millionen Aktien direkt. Dennoch beobachten Investoren solche Transaktionen unmittelbar nach der Veröffentlichung von Quartalszahlen traditionell sehr genau.

Marktumfeld und technische Marken

Die Aktie profitierte am vergangenen Freitag von der allgemeinen Erholung im Technologiesektor, bei der der Nasdaq 100 seinen stärksten Handelstag seit Mai verzeichnete. Getrieben wurde diese Stimmung durch robuste Prognosen großer Cloud-Anbieter für Infrastrukturausgaben.

Für den kurzfristigen Kursverlauf rücken nun spezifische technische Marken in den Fokus. Eine unmittelbare Unterstützung findet sich bei 14,93 USD, während der Bereich um 15,31 USD den nächsten relevanten Widerstand darstellt.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 peilt Extreme Networks einen Umsatz zwischen 1,262 und 1,27 Milliarden US-Dollar an. Der Gewinn pro Aktie soll am Jahresende zwischen 0,98 und 1,02 US-Dollar liegen. Für das kommende Quartal rechnen Analysten im Konsens mit einem Ergebnis von 0,24 US-Dollar je Aktie.

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