Ex-Salzburger Minamino schießt Hütters Monaco zum Last-Minute-Drama

Packender Fußballthriller in der Ligue 1: Die AS Monaco ringt Strasbourg in der Nachspielzeit mit 3:2 nieder. Takumi Minamino, ehemaliger Salzburger Star, wird zum Matchwinner in einer Partie mit allen Emotionen.
Traumstart für die Monegassen
Adi Hütters Mannschaft begann die Partie mit beeindruckender Dominanz. Schon in der sechsten Minute belohnte sich Monaco durch Maghnes Akliouche zur 1:0-Führung. Die Heimmannschaft blieb am Drücker und schuf weitere klare Chancen.
Folarin Balogun scheiterte mehrmals knapp am gegnerischen Torhüter. Erst nach zwanzig Minuten fand Strasbourg allmählich ins Spiel. Ein vermeintlicher Ausgleich der Gäste wurde nach VAR-Überprüfung in der 34. Minute aberkannt.
Eiskalte Aufholjagd der Gäste
Direkt nach der Pause schien Monaco alles klar zu machen. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Balogun nach Vorlage von Lamine Camara auf 2:0. Doch was dann folgte, hatte kaum jemand erwartet.
Strasbourg coach Liam Roseniors Team wehrte sich vehement. Der eingewechselte Dilane Bakwa verkürzte in der 73. Minute auf 2:1. Nur drei Minuten später entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für Strasbourg.
Joaquin Panichelli verwandelte souverän zum 2:2-Ausgleich. Plötzlich stand das völlig offene Spiel komplett Kopf.
Minaminos Kopfball zur späten Entscheidung
In der hochdramatischen Schlussphase warfen beide Teams alles nach vorne. Als alles nach Remis aussah, schlug Monaco in der sechsten Minute der Nachspielzeit doch noch zu.
Takumi Minamino, der ehemalige Salzburger Offensivmann, köpfte nach einer Flanke von Akliouche zum 3:2-Siegtreffer ein. Der Jubel brach los, während Strasbourg fassungslos war.
Den Schlusspunkt setzte die rote Karte für Strasbourgs Rabby Nzingoula in der späten Nachspielzeit. Ein würdiger Abschluss für eine hitzige Partie.
Wichtige Weichenstellung in der Tabelle
Dieser späte Sieg katapultiert Adi Hütters Mannschaft auf den vierten Tabellenplatz. Monaco rückt damit auf einen Champions-League-Qualifikationsplatz vor.
Für Strasbourg bedeutet die Niederlage nach zwei Saisonsiegen einen herben Rückschlag. Die starke kämpferische Leistung macht die späte Niederlage besonders bitter.
Minamino, einst bei Red Bull Salzburg, wird zum Helden des Abends. Seine späte Entscheidung unterstreicht einmal mehr: Im Fußball ist erst nach dem Schlusspfiff wirklich alles vorbei.