Ethereum: Richtungssuche vor Mega-Update
Ethereum steckt aktuell in einer widersprüchlichen Marktphase. Während der Kurs mit wichtigen Unterstützungslinien ringt und dem Bitcoin hinterherhinkt, melden die On-Chain-Daten Rekordwerte bei der Netzwerknutzung. Kurz vor dem Start des neuen MegaETH-Mainnets stellt sich die Lage komplex dar: Langfristige Investoren und sogar Staaten greifen zu, doch der Chart sendet kurzfristig Warnsignale.
Kritische Marken im Fokus
Der zweitgrößte Kryptowert steht unter Druck, belastet durch geopolitische Spannungen, die Risiko-Assets weltweit zusetzen. Aus charttechnischer Sicht liegt das Augenmerk auf der Unterstützung bei 3.100 US-Dollar. Analysten warnen, dass ein nachhaltiger Rutsch unter diese Marke den Weg für eine tiefere Korrektur bis in den Bereich von 2.800 US-Dollar ebnen könnte.
Die Verkäufer dominieren derzeit das Geschehen unterhalb des 50-Tage-Durchschnitts. Um das Momentum wieder zu drehen, müsste der Kurs die Hürde bei 3.250 US-Dollar zurückerobern. Aktuell notiert Ethereum bei 3.106,50 US-Dollar und zeigt damit eine leichte Underperformance gegenüber dem breiteren Markt.
Fundamentaldaten widersprechen dem Kurs
Im starken Kontrast zur charttechnischen Schwäche steht die fundamentale Verfassung des Netzwerks. Das im Dezember implementierte "Fusaka-Upgrade" zeigt Wirkung: Dank gesunkener Datenkosten durch PeerDAS bewegt sich das tägliche Transaktionsvolumen mit rund 2,8 Millionen Transaktionen nahe am Allzeithoch. Zwar entfällt ein Teil dieser Aktivität auf automatisierte Kleinsttransaktionen, die generelle Netzwerkauslastung bleibt jedoch hoch.
Ein noch stärkeres Signal für das langfristige Vertrauen liefert das Staking. Mittlerweile sind 36 Millionen Ether im Netzwerk gesperrt – ein neuer Rekordwert. Das entspricht fast 30 Prozent des gesamten zirkulierenden Angebots. Diese massive Kapitalbindung verknappt das auf Handelsplätzen verfügbare Angebot erheblich, was bei zurückkehrender Nachfrage als Preistreiber wirken könnte.
Staaten und Institutionen kaufen nach
Dass die aktuelle Kursschwäche von großen Adressen als Kaufgelegenheit genutzt wird, zeigen die jüngsten Daten. Die Ethereum-Spot-ETFs verzeichneten zuletzt Nettozuflüsse von knapp 149 Millionen US-Dollar.
Besonders bemerkenswert ist ein Schritt des Königreichs Bhutan. Dessen staatlicher Investmentarm hat kürzlich über den Anbieter Figment weitere 320 ETH in das Staking eingebracht. Dieser Schritt unterstreicht, dass souveräne Akteure Ethereum zunehmend als strategisches Asset und nicht nur als Spekulationsobjekt betrachten.
Der Blick der Anleger richtet sich nun auf den 22. Januar 2026. An diesem Donnerstag soll das "MegaETH" Layer-2-Mainnet starten. Mit dem Ziel, bis zu 100.000 Transaktionen pro Sekunde zu verarbeiten, könnte dieses technische Upgrade neue Impulse für den DeFi- und Gaming-Sektor liefern und die Stimmung im ersten Quartal maßgeblich beeinflussen.
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