Erste Asset Management baut Position bei AT&S aus
Die Erste Asset Management GmbH hat ihre Beteiligung am österreichischen Technologiekonzern AT&S deutlich erhöht. Das dürfte in der Anlegerschaft für Aufmerksamkeit sorgen.
Laut einer verpflichtenden Stimmrechtsmitteilung überschritt die Wiener Vermögensverwaltung gestern, am 26. Januar 2026, erneut eine Meldeschwelle. Sie hält nun direkt 4,87 % der Stimmrechte an der AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG. Das entspricht knapp 1,9 Millionen Aktien.
Ein klares Votum für den Leobener Hightech-Konzern
Der Schritt markiert eine deutliche Positionsverstärkung. In der vorherigen Meldung lag der Anteil der Erste Asset Management noch bei 6,21 %. Die neue Meldung zeigt nun, dass 4,87 % dieser Position direkt gehalten werden. Die Differenz erklärt sich aus der Struktur der Beteiligung.
Die gemeldeten Stimmrechte werden nicht direkt von der Verwaltungsgesellschaft gehalten, sondern von den Investmentfonds, die sie verwaltet. Es handelt sich also um eine Beteiligung der Fonds an AT&S, nicht der Asset-Management-Gesellschaft selbst.
Was steckt hinter dem Engagement?
AT&S ist ein global führender Hersteller von hochwertigen Leiterplatten und Substraten für die Mikroelektronik. Das Unternehmen profitiert von den Megatrends Elektromobilität, Internet of Things (IoT) und künstliche Intelligenz (KI).
Das gesteigerte Engagement eines großen institutionellen Investors wie der Erste Asset Management wird oft als Vertrauensbeweis in die Unternehmensstrategie gewertet. Könnte dies ein Signal für andere Anleger sein?
- Direkter Stimmrechtsanteil: 4,87 %
- Anzahl der Aktien: 1.893.904
- Meldeschwelle überschritten am: 26. Januar 2026
- WKN der AT&S-Aktie: AT0000969985
Die Meldung erfolgte gemäß den gesetzlichen Vorschriften des Börsegesetzes 2018 (§§ 130 bis 134 BörseG). Bei Verstößen gegen die Meldepflicht können die Stimmrechte ruhen. Die Erste Asset Management gab an, von keiner anderen Person kontrolliert zu werden und auch selbst keine andere meldepflichtige Person zu kontrollieren.
Für AT&S-Aktionäre ist diese Entwicklung ein interessanter Indikator. Große institutionelle Investoren setzen auf langfristiges Wachstum. Die verstärkte Positionierung unterstreicht die strategische Bedeutung des Technologie-Sektors – und von AT&S als einem seiner key Player.








