Equinor: Zwischen Windkraft-Chaos und Gas-Boom
Norwegens Energiekonzern Equinor kämpft mit gescheitertem US-Windprojekt, während das Gasgeschäft Rekordgewinne einfährt. Wie geht es weiter mit der grünen Strategie?
Unerwarteter Rückschlag für grüne Strategie
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Equinor steckt in der Zwickmühle: Während der norwegische Energieriese von hohen Gaspreisen profitiert, droht ein milliardenschweres US-Windkraftprojekt zu scheitern. Die jüngsten Entwicklungen zeigen, wie komplex die Balance zwischen fossilen und erneuerbaren Energien für den Konzern geworden ist.
Empire Wind-Projekt in der Krise
Das größte aktuelle Problem ist der plötzliche Baustopp für das 810-Megawatt-Offshore-Windprojekt Empire Wind 1 vor der US-Küste. Die US-Regierung erließ überraschend einen Baustopp – obwohl alle Genehmigungen vorlagen und die Finanzierung bereits gesichert war. Equinor spricht von einem "beispiellosen und rechtswidrigen" Schritt und prüft juristische Schritte.
Das Chaos um das 2,5-Milliarden-Dollar-Projekt wirft Fragen auf:
- Wie kann ein bereits genehmigtes Projekt plötzlich gestoppt werden?
- Droht Equinor ein milliardenschweres Fiasko?
- Was bedeutet das für die grüne Strategie des Konzerns?
Gasgeschäft stützt Ergebnisse
Im Gegensatz zu den Windkraft-Problemen läuft das traditionelle Geschäft besser als erwartet. Die Q1-Zahlen zeigen:
- Starker operativer Gewinn dank hoher Gaspreise
- Robuste Cashflows trotz leicht rückläufiger Fördermengen
- Wichtige Felder wie Johan Sverdrup laufen weiterhin stabil
Gleichzeitig positioniert sich Equinor als Europas Gasversorger Nummer eins und warnt vor Engpässen beim LNG-Nachschub. Der Konzern bereitet sich auf eine anhaltend angespannte Marktlage vor.
Strategische Weichenstellungen
Trotz der Turbulenzen treibt Equinor wichtige Projekte voran:
- Ausbau der CO2-Speicherkapazität durch Northern Lights Phase 2
- Großangelegtes Aktienrückkaufprogramm
- Unveränderte Dividendenpläne
Doch die Aktie notiert auf neuem 52-Wochen-Tief – ein klares Zeichen, dass die Märkte die Risiken im Windkraftgeschäft höher gewichten als die Stärken im Gasgeschäft. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Equinor die Krise um Empire Wind lösen kann oder ob ein strategischer Rückzug unausweichlich wird.
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