Eli Lilly startet mit einem klaren Signal ins neue Jahr: Der Pharmakonzern hebt die Quartalsdividende um 15 Prozent an und meldet gleichzeitig Fortschritte bei wichtigen Studienprogrammen. Während die Aktie nahe ihrer Höchststände handelt, richtet sich der Fokus auf die Frage, ob das Unternehmen seine Dominanz im Bereich der Stoffwechselerkrankungen weiter ausbauen kann.

Dividende steigt auf 1,73 Dollar

Die neue Quartalsdividende beträgt 1,73 Dollar je Aktie – ein Anstieg von zuvor 1,50 Dollar. Auf Jahresbasis ergibt sich damit eine Ausschüttung von 6,92 Dollar, was einer Rendite von rund 0,6 Prozent entspricht. Die Zahlung erfolgt am 10. März 2026 an alle Aktionäre, die am 15. Februar im Register stehen.

Die Erhöhung unterstreicht die starke Cashflow-Generierung des Konzerns, obwohl Eli Lilly parallel massiv in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten investiert. Das Unternehmen hatte zuletzt im dritten Quartal Umsätze von 17,6 Milliarden Dollar gemeldet und damit die Erwartungen übertroffen.

Pipeline mit neuen Akzenten

Neben der Dividende meldet Eli Lilly Fortschritte in seiner klinischen Pipeline. Die Phase-3-Studie für Eloralintid, ein wöchentlich injizierbares Medikament gegen Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes, läuft planmäßig. Der Kandidat könnte das Portfolio über das Flaggschiff Tirzepatid hinaus erweitern und Lieferengpässe abfedern, die den Sektor in den vergangenen zwei Jahren prägten.

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Parallel dazu startet eine Phase-2-Studie für Imlunestrant bei Brustkrebs im Frühstadium – ein Schritt, der Lilly's Positionierung in der Onkologie stärken soll.

Gemischte Signale von Großaktionären

Während die Dividendenerhöhung positiv aufgenommen wird, zeigen jüngste Transaktionen ein differenziertes Bild. Die Lilly Endowment Inc., ein bedeutender Anteilseigner, verkaufte Ende Dezember rund 2.869 Aktien und löste damit über 3,1 Millionen Dollar. Solche Verkäufe sind zwar Teil routinemäßiger Portfolioanpassungen, stehen aber im Kontrast zu institutionellen Käufen: Der Vermögensverwalter Miracle Mile Advisors LLC baute seine Position zuletzt aus.

Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb. Sowohl Eli Lilly als auch Konkurrent Novo Nordisk passen ihre Preisstrategien für Adipositas-Medikamente an, um 2026 Marktanteile zu gewinnen. Besonders interessant bleibt die Entwicklung oraler Kandidaten wie Orforglipron, die eine Alternative zu Injektionstherapien bieten könnten.

Blick auf die Quartalszahlen

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 52,6 ist die Aktie ambitioniert bewertet. Die Bewertung rechtfertigt sich jedoch durch das Wachstumsprofil – vorausgesetzt, die Pipeline liefert wie geplant. Der Konsens unter Analysten tendiert zu „Moderate Buy". Die nächsten Quartalszahlen werden für Ende Januar erwartet und dürften Klarheit über die Geschäftsentwicklung und die Guidance für 2026 bringen.

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