Eli Lilly hat eine turbulente Woche hinter sich. Obwohl die US-Arzneimittelbehörde FDA einem wichtigen Krebsmedikament den Status als „Breakthrough Therapy“ verlieh, steht der Kurs massiv unter Druck. Anleger ignorieren derzeit offenbar die operativen Fortschritte in der Pipeline und fokussieren sich stattdessen fast ausschließlich auf neu aufgeflammte politische Risiken aus Washington.

Pipeline im Fokus

Dabei begann die Woche für den Pharmakonzern vielversprechend. Am Dienstag meldete das Unternehmen einen bedeutenden regulatorischen Erfolg: Der Wirkstoffkandidat Sofetabart (Mipitecan) erhielt von der FDA den Status einer „Breakthrough Therapy“. Diese Auszeichnung soll die Entwicklung und Prüfung von Medikamenten gegen schwere Erkrankungen beschleunigen, in diesem Fall für die Behandlung von platinresistentem Eierstockkrebs.

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Dieser Schritt unterstreicht die Strategie des Unternehmens, das Portfolio über die bekannten Kassenschlager im Bereich Diabetes und Adipositas hinaus zu diversifizieren. Doch die guten Nachrichten verpufften an der Börse schnell.

Gegenwind aus Washington

Verantwortlich für den Stimmungsumschwung war vor allem eine Anhörung des Haushaltsausschusses am Mittwoch. Unter dem Titel „Reverse the Curse“ diskutierten Politiker über explodierende Gesundheitskosten und die Marktkonzentration im Sektor. Die parteiübergreifende Kritik an pharmazeutischen Monopolen sorgte für Verunsicherung bei Investoren, die nun strengere Regulierungen befürchten.

Diese politische Unsicherheit trifft auf ein ohnehin angespanntes Marktumfeld. Die Aktie hat in den letzten 30 Tagen rund 15 Prozent an Wert verloren und notiert mit einem Schlusskurs von 913,50 Euro deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Der RSI von 28,5 deutet mittlerweile auf einen überverkauften Zustand hin, was die Nervosität der Marktteilnehmer widerspiegelt.

Blick auf die Zahlen

Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun auf den 4. Februar 2026, wenn der Pharmariese seine Zahlen für das vierte Quartal vorlegt. Angesichts einer weiterhin sportlichen Bewertung mit einem KGV von rund 51 müssen die Ergebnisse die hohen Wachstumserwartungen – insbesondere im Bereich der GLP-1-Gewichtsreduktionsmedikamente – rechtfertigen, um das Vertrauen zurückzugewinnen. Unabhängig von den Kurskapriolen wurde die Quartalsdividende von 1,73 US-Dollar bestätigt, die am 10. März ausgezahlt wird.

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