Durch die Hölle und zurück: McLarens Triumph in Silverstone

Auf den Tag genau 17 Jahre nach Lewis Hamiltons legendärem Sieg steht McLaren wieder ganz oben am Treppchen beim Heimrennen in Silverstone. Eine emotionale Rückkehr an die Spitze für das Papaya-Team, das von den höchsten Höhen tief gefallen – und nun wiederauferstanden ist.
Der Tag, der alles veränderte
- Juli 2008: Silverstone schreibt Formel-1-Geschichte. Bei strömendem Regen liefert der damals 23-jährige Lewis Hamilton eines der größten Rennen seiner Karriere ab. Der Brite trotzt Poseidon höchstpersönlich und gewinnt mit über einer Minute Vorsprung auf Nick Heidfeld.
Diese Dominanz war mehr als nur ein Sieg – sie war eine Kampfansage. So kompromisslos, so überlegen, wie es nur wenige Fahrer je gezeigt haben. Ein Statement, das noch heute Gänsehaut verursacht.
Der Weg zum Titel
Mit diesem Triumph übernahm Hamilton die Führung in der WM-Wertung – und sollte sie nicht mehr hergeben. Die Saison spitzte sich dramatisch zu und fand ihren atemberaubenden Höhepunkt im Finale von Sao Paulo.
In der letzten Kurve, im letzten Moment: Hamiltons Überholmanöver gegen Timo Glock schrieb Motorsportgeschichte. Sekunden, die über Weltmeisterschaften entscheiden – und einen ersten Titel besiegelten.
Die lange Rückkehr
17 Jahre dauerte die Reise zurück an die Spitze. Jahre des Umbruchs, der Enttäuschungen, aber auch der unerschütterlichen Hoffnung. McLaren durchlebte die Höhen und Tiefen des Spitzensports wie kaum ein anderes Team.
Doch jetzt ist das Warten vorbei. Der Sieg in Silverstone markiert nicht nur eine Rückkehr zu alter Stärke, sondern könnte den Beginn einer neuen Ära bedeuten. Das Papaya-Orange leuchtet wieder an der Spitze – genau dort, wo es hingehört.