Der Memecoin-Klassiker Dogecoin legt zum Jahresstart 2026 einen überraschend starken Sprint hin. Während Bitcoin und Co. noch zögerlich aus der Jahresendrally herausfinden, steigt DOGE um über 9 Prozent auf rund 0,13 US-Dollar. Dahinter stecken keine Twitter-Witze, sondern handfeste On-Chain-Bewegungen und ein bemerkenswerter Anwendungsfall aus Südamerika.

Großinvestoren kaufen massiv zu

Die jüngste Kursbewegung ist kein Zufallsprodukt. Blockchain-Daten zeigen eine massive Akkumulationsphase: Zwischen dem 1. und 2. Januar flossen 13,58 Milliarden DOGE im Gegenwert von etwa 1,8 Milliarden US-Dollar in Wallets und Derivate-Plattformen. Diese Größenordnung deutet auf koordinierte Käufe institutioneller oder vermögender Akteure hin – sogenannte Whales, die offenbar auf steigende Kurse setzten.

Parallel dazu sprang das Handelsvolumen um 75 Prozent auf über 2,1 Milliarden US-Dollar. Entscheidend: Die Nachfrage stammt primär aus dem Spot-Markt, nicht aus spekulativen Derivate-Wetten. Das Open Interest bei Dogecoin-Futures stieg zwar ebenfalls um 4,5 Prozent auf 1,71 Milliarden US-Dollar, folgt aber dem Kassakurs nach – ein Zeichen für echte Kaufkraft statt kurzfristiger Hebelspekulation.

Buenos Aires akzeptiert Dogecoin für Steuerzahlungen

Neben der technischen Marktstruktur sorgt eine Nachricht aus Argentinien für Aufsehen: Die Stadt Buenos Aires ermöglicht seit Anfang 2026 die Bezahlung städtischer Steuern mit Dogecoin. Die Integration ist Teil einer breiteren Krypto-Initiative der Regierung und verleiht DOGE einen konkreten Nutzen jenseits des Internets.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Dogecoin?

Zwar bleibt das institutionelle Interesse über ETFs verhalten – seit November 2025 flossen lediglich 2,16 Millionen US-Dollar in entsprechende Produkte. Doch die Kombination aus realer Anwendung und Whale-Akkumulation unterscheidet die aktuelle Bewegung von früheren, rein hype-getriebenen Rallys.

Technische Perspektive und Marktumfeld

Dogecoin durchbrach die Widerstandsmarke bei 0,13 US-Dollar und bewegt sich nun auf die nächste Liquiditätszone um 0,145 US-Dollar zu. Die Doppelboden-Formation der Vorwochen lieferte das technische Setup für den Ausbruch.

Das makroökonomische Umfeld bleibt gemischt. Der Crypto Fear & Greed Index kletterte von "Extreme Angst" auf 29 Punkte (Angst) – eine leichte Stabilisierung. Politisch steht der Digital Asset Market Clarity Act im Senat zur Abstimmung. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, könnte es regulatorische Klarheit schaffen und Dogecoin zusätzlichen Auftrieb geben.

Entscheidend wird das Wochenende: Hält DOGE das Niveau über 0,135 US-Dollar, könnte sich eine strukturelle Verschiebung für das erste Quartal 2026 abzeichnen. Ein Rückfall würde dagegen die Konsolidierungszone um 0,122 US-Dollar wieder ins Spiel bringen.

Dogecoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Dogecoin-Analyse vom 03. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Dogecoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Dogecoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 03. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Dogecoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...