Eigentlich sollte die Stimmung bei Dogecoin-Anlegern in dieser Woche hervorragend sein. Mit dem Start eines neuen ETFs und der Ankündigung einer eigenen Bezahl-App gab es gleich zwei fundamentale Meilensteine, die die Akzeptanz der Kryptowährung steigern sollen. Doch der Blick auf den Kurs ernüchtert: Statt einer Rally dominiert Skepsis das Marktgeschehen, und wichtige Unterstützungsmarken wurden unterschritten.

Der ETF-Effekt bleibt aus

Ein zentrales Ereignis war der Start des 21Shares Dogecoin ETF (TDOG) am Donnerstag, den 22. Januar 2026. Das Produkt wurde entwickelt, um traditionellen Investoren einen regulierten Zugang zu ermöglichen, ohne dass diese die Coins selbst verwahren müssen. Der ETF ist physisch 1:1 mit Dogecoin hinterlegt, was theoretisch die Liquidität im Markt erhöhen sollte.

Dennoch reagierte der Markt kaum auf den Handelsstart. Marktbeobachter vermuten, dass dieses Ereignis bereits weitgehend eingepreist war, da die Pläne hierfür schon seit April 2025 bekannt waren. Es zeigt sich ein derzeit typisches Muster im Krypto-Sektor: Der Ausbau der Infrastruktur führt in der aktuellen Marktphase nicht automatisch zu steigenden Kursen.

Warnsignale im Chart

Die Enttäuschung der Anleger spiegelt sich deutlich im Kursverlauf wider. Dogecoin konnte die wichtige Unterstützung bei 0,15 US-Dollar nicht halten und fiel im Wochenverlauf weiter ab. Mit einem Minus von über 10 Prozent auf Sicht von sieben Tagen setzt sich der Abwärtstrend fort.

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Verantwortlich für den Druck ist auch das sinkende Interesse. Das Handelsvolumen liegt spürbar unter den Niveaus von Mitte 2025, was auf einen Rückzug spekulativer Marktplätze hindeutet. On-Chain-Daten bestätigen dieses Bild: Statt einer Akkumulation durch Großanleger überwiegen derzeit Verkäufe.

Ausbau des Ökosystems

Während der Kurs schwächelt, wird im Hintergrund weiter an der Nutzbarkeit gearbeitet. Ein Team rund um die Dogecoin Foundation kündigte die Entwicklung der Bezahl-App "Such" an. In Partnerschaft mit Brag House Holdings soll die Anwendung im ersten Halbjahr 2026 erscheinen.

Die App zielt darauf ab, Dogecoin alltagstauglich zu machen. Geplant sind Funktionen für Händler, um Zahlungen zu akzeptieren, sowie eine Wallet zur Selbstverwahrung für Endnutzer. Dieser Schritt unterstreicht die Strategie, Dogecoin von einem reinen Spekulationsobjekt zu einem tatsächlichen Zahlungsmittel zu entwickeln.

Fazit

Die Diskrepanz zwischen fundamentaler Weiterentwicklung und kurzfristiger Preisentwicklung ist offensichtlich. Während das Ökosystem durch ETF und neue Apps reift, bleibt das Sentiment der Anleger im Bärenmarkt verhaftet. Solange keine neue Kaufdynamik entsteht, dürften Infrastruktur-Nachrichten allein nicht ausreichen, um den Abwärtstrend zu brechen.

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