Die Diginex-Aktie pendelt seit Wochen volatil um die 4-Dollar-Marke – und das hat einen konkreten Grund: Die bereits im Dezember angekündigte Übernahme von Resulticks Global befindet sich weiterhin in der Schwebe. Während das Management betont, man habe sich auf die finalen Vertragsbedingungen geeinigt, fehlt nach wie vor die entscheidende Unterschrift. Anleger warten nun auf ein Update zur Finanzierung, das für Ende Januar angekündigt ist.

Drei Deals, drei unterschiedliche Fortschritte

Diginex verfolgt aktuell mehrere M&A-Projekte parallel, die sich in unterschiedlichen Stadien befinden:

Resulticks (KI & Daten): Die Dokumente werden finalisiert. Entscheidend: Die Barkomponente ist an eine reine Fremdfinanzierung gekoppelt, um eine Verwässerung der Aktionäre zu vermeiden. Die Verhandlungen hierüber laufen noch.

Plan A (Carbon Accounting): Die Anfang Dezember vereinbarte Übernahme des Berliner Klimatech-Startups per Aktientausch bleibt aktiv. Der Deal soll die ESG-Plattform des Unternehmens komplettieren.

Findings (Supply Chain): Hier kam das Aus. Die Due Diligence wurde pausiert, eine Übernahme ist kurzfristig unwahrscheinlich. CEO Mark Blick zog die Notbremse, nachdem die Prüfung nicht die erhofften Ergebnisse lieferte.

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Bewertungslücke sorgt für Unsicherheit

Die hohe Volatilität resultiert aus der massiven Diskrepanz zwischen Börsenkurs und Deal-Bewertung. Im Resulticks-Deal sollen Diginex-Aktien im rechnerischen Wert von 72 US-Dollar ausgegeben werden – fast das 18-Fache des aktuellen Kurses. Solche Bewertungen sind typisch für Reverse-Merger-Strukturen, sorgen aber für Verunsicherung am Markt.

Operativ präsentierte sich Diginex zuletzt mit einem Umsatzsprung von 293 Prozent auf 2,0 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr 2025. Die aggressive Expansionsstrategie verursacht jedoch weiterhin hohe Verluste.

Entscheidung Ende Januar

Die Konsolidierung um die 4-Dollar-Marke spiegelt das Ausführungsrisiko wider. Der Markt preist ein, dass der Resulticks-Deal scheitern könnte. Dass Diginex den Findings-Deal abbrach, zeigt zwar Disziplin bei der Due Diligence, nährt aber gleichzeitig Zweifel an der Umsetzbarkeit der Wachstumsstrategie. Das für Ende Januar angekündigte Update zur Finanzierung wird zeigen, ob die Übernahme tatsächlich vollzogen wird. Bis dahin bleibt die Aktie ein hochspekulatives Investment mit erheblichen Kursrisiken.

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