Diginex Anleger haben brutale Wochen hinter sich. Nach einem massiven Kursverlust von rund 60 Prozent binnen eines Monats zeigte die Aktie am Freitag an der Nasdaq erstmals wieder ein kräftiges Lebenszeichen mit einem Plus von 11,51 Prozent auf 4,65 US-Dollar. Doch angesichts der weiterhin tiefroten Zahlen an deutschen Handelsplätzen stellt sich die Frage: Ist das die ersehnte Bodenbildung oder nur eine kurzfristige technische Erholung im freien Fall?

Extreme Volatilität dominiert

Trotz der jüngsten Erholung bleibt die Lage prekär. Während der Kurs in den USA zum Wochenausklang anzog, notierte das Papier an deutschen Börsenplätzen zuletzt noch deutlich tiefer im Bereich von 3,80 bis 3,90 Euro. Diese Diskrepanz verdeutlicht die enorme Nervosität der Marktteilnehmer.

Ein Blick auf die Charttechnik unterstreicht den Ernst der Lage:
* Wochenbilanz: Trotz des Freitags-Rebounds steht ein Minus von über 40 Prozent zu Buche.
* Monatsbilanz: Der Titel hat rund 60 Prozent an Wert eingebüßt.

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Marktbeobachter interpretieren den Anstieg am Freitag vorerst als klassische Gegenreaktion auf einen extrem überverkauften Zustand ("Dead Cat Bounce"), solange keine nachhaltige Stabilisierung erfolgt.

Wachstum trifft auf Finanzierungslücke

Fundamental liefert das RegTech-Unternehmen widersprüchliche Signale. Zwar explodierte der Umsatz im letzten Halbjahr um 293 Prozent auf rund 2,0 Millionen US-Dollar, doch die Profitabilität lässt auf sich warten. Die aggressive Expansionsstrategie, inklusive der Integration von "The Remedy Project" und der Neuausrichtung auf ESG-Compliance, verschlingt Kapital.

Genau hier liegt das Problem: Der Markt straft unprofitables Wachstum derzeit hart ab. Angesichts von Nettovermögenswerten in Höhe von lediglich knapp 11 Millionen US-Dollar hinterfragen Investoren die Bewertung kritisch. Die Finanzierung des künftigen Wachstums drückt somit weiter auf den Kurs.

Marke von 4,50 Dollar entscheidet

Für die kommende Handelswoche liegt der Fokus auf der Marke von 4,50 US-Dollar. Kann Diginex dieses Niveau nachhaltig verteidigen, wäre eine erste Stabilisierung erreicht. Ein erneuter Rutsch unter diese Unterstützungslinie dürfte hingegen den Abwärtsdruck sofort wieder erhöhen, da die Kluft zwischen operativem Wachstum und den realen Verlusten das zentrale Risiko für Anleger bleibt.

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