Die einst als Diginex und später als EQONEX bekannte Firma ist zu einem Lehrstück für die Volatilität des Krypto-Sektors geworden. Nach dem Delisting an der Nasdaq und der Schließung der eigenen Börse herrscht Stille um den einstigen Hoffnungsträger. Für verbliebene Anteilseigner geht es jetzt nur noch um eine zentrale Frage: Welcher Wert lässt sich aus der laufenden Abwicklung überhaupt noch erzielen?

Der aktive Börsenhandel der Papiere wurde bereits im November 2022 ausgesetzt. Tägliche Kursbewegungen spielen folglich keine Rolle mehr. Stattdessen liegen die Geschicke des Unternehmens nun in den Händen gerichtlich bestellter Verwalter in Singapur, die das Sanierungsverfahren leiten.

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Fokus auf Liquidationserlöse

Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer hat sich vollständig von der Charttechnik auf die Substanzbewertung verlagert. Im Zentrum stehen die verbliebenen Vermögenswerte und die Fortschritte bei der Restrukturierung. Jede offizielle Mitteilung der Verwalter über den Abwicklungsprozess der verschiedenen Tochtergesellschaften dient als Indikator für potenzielle Restwerte. Die Entscheidungen des Managements in Singapur fungieren hierbei als alleiniger Katalysator für mögliche Kapitalrückflüsse.

Marktumfeld bleibt relevant

Obwohl der operative Geschäftsbetrieb der ursprünglichen Kryptobörse eingestellt wurde, beeinflusst das breite Marktumfeld weiterhin die Bewertung der verbliebenen Assets. Die Geschichte von Diginex ist eng mit den Zyklen des Kryptomarktes verknüpft – der damalige Wettbewerbsdruck war ein Hauptgrund für die Krise.

Sollten sich im Sektor für digitale Vermögenswerte und Finanztechnologie neue Konsolidierungswellen oder technologische Durchbrüche ergeben, könnte dies den Verkaufswert verbliebener Unternehmensteile direkt tangieren. Auch regulatorische Entwicklungen spielen eine Rolle bei der Preisfindung für die noch vorhandenen Strukturen.

Die Perspektive für Investoren hat sich damit von einer Wachstumsspekulation zu einer reinen Abwicklungsanalyse gewandelt. Konkrete Ergebnisse hängen nun ausschließlich vom Ausgang des Sanierungsverfahrens in Singapur und der Aufnahmefähigkeit des Marktes für die verbliebenen Fintech-Assets ab.

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