DAX: Öl treibt Nervosität
Der DAX versucht zum Wochenschluss, wieder Tritt zu fassen. Doch der eigentliche Taktgeber kommt nicht aus Frankfurt, sondern aus dem Nahen Osten: Steigende Ölpreise schüren Inflationssorgen und drücken auf die Risikobereitschaft. Entscheidend wird, ob der Index die 24.000 Punkte zurückerobern kann.
Nahost-Konflikt als Preistreiber
Im Mittelpunkt steht die Eskalation im Nahen Osten – und damit die Frage, wie lange der Ölmarkt unter Versorgungsängsten bleibt. Im Quelltext wird vor allem die Blockade der Straße von Hormus als Belastungsfaktor genannt. Der Ölpreis gilt deshalb als zentraler Kanal, über den Geopolitik direkt auf die Börse durchschlägt.
Das Problem: Höhere Energiepreise nähren die Erwartung wieder anziehender Inflation. Das lässt Renditen am Anleihemarkt steigen – und macht Aktien im Vergleich weniger attraktiv. Kein Wunder also, dass die Handelswoche so nervös verlief.
24.000 Punkte im Blick
Nach dem Rücksetzer unter die 24.000er-Marke am Donnerstag sucht der Markt jetzt nach Stabilität. Auf Wochensicht steht der Index dennoch klar im Minus: In den vergangenen sieben Tagen ging es um -5,78% nach unten. Der Schlusskurs von gestern (Donnerstag) lag bei 23.823,62 Punkten.
Aus technischer Sicht passt dazu der Blick auf den Trend: Der DAX notiert unter seinem 50-Tage-Durchschnitt (24.868,42) und auch leicht unter dem 200-Tage-Durchschnitt (24.184,90). Der RSI bei 45,9 signalisiert dabei weder Überhitzung noch Extrempanik – eher einen Markt, der nach Orientierung sucht.
Einzelwerte sorgen für Reibung
Auf Unternehmensebene kamen die Impulse zuletzt in beide Richtungen. Belastend wirkten laut Quelltext vor allem verhaltene Ausblicke: DHL und Merck standen am Donnerstag unter Druck. Dazu rückte Airbus in den Fokus, nachdem Mängel an Rumpfteilen Auslieferungen verzögern.
Auf der positiven Seite sorgte Hugo Boss am Freitagvormittag für Unterstützung. Solche Einzelsignale helfen zwar, die Stimmung kurzfristig zu drehen – sie ändern aber wenig daran, dass aktuell vor allem die geopolitische Nachrichtenlage den Ton angibt.
Zum Start ins Wochenende bleibt damit ein klarer Fahrplan: Hält der DAX die Zone um 24.000 Punkte nicht, rückt die nächsttiefere Auffanglinie in den Fokus; gelingt die Rückeroberung, wäre das zumindest ein erstes Signal für Beruhigung nach der schwachen Woche.
DAX: Kaufen oder verkaufen?! Neue DAX-Analyse vom 06. März liefert die Antwort:
Die neusten DAX-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DAX-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 06. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DAX: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








