Der Getränkekonzern hat im dritten Geschäftsquartal 2026 die Erwartungen übertroffen und damit ein klares Signal gesetzt. Der Gewinn je Aktie lag bei 3,06 US-Dollar – satte 15,5 Prozent über den Prognosen der Analysten. Auch beim Umsatz wurde mit 2,22 Milliarden US-Dollar die Konsensschätzung um 2,3 Prozent geschlagen. Die Reaktion an der Börse ließ nicht lange auf sich warten: Der Kurs sprang im vorbörslichen Handel um 3,6 Prozent nach oben.

Margen trotzen dem Gegenwind

Besonders bemerkenswert: Trotz rückläufiger Verkaufsmengen im Biersegment blieben die Margen robust. Verantwortlich dafür waren gezielte Preiserhöhungen und konsequente Kostensenkungsprogramme. Die Marke Pacifico entwickelte sich weiterhin stark und gewann Marktanteile hinzu – in Kalifornien rangiert sie bereits auf Platz zwei.

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Doch nicht alles glänzt. Für das vierte Quartal rechnet das Management mit einem deutlichen Margendruck. Grund dafür sind saisonbedingt niedrigere Volumina und steigende Kosten bei Aluminium. Zusätzlich belasten höhere Abschreibungen, da neue Produktionsanlagen in Betrieb genommen werden.

Analysten heben Kursziele an

Wells Fargo hat das Kursziel von 160 auf 165 US-Dollar angehoben und hält an der Übergewichtung fest. Analystin Bonnie Herzog bezeichnete das Unternehmen als "eine der faszinierendsten und zugleich umstrittensten Erholungsgeschichten auf Tiefstständen". Die jüngsten Quartalszahlen würden diese Einschätzung bestätigen.

Die Aktie notiert aktuell bei rund 151 US-Dollar und liegt damit etwa 34 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Nach Einschätzung von InvestingPro ist der Titel momentan unterbewertet.

Hispanische Konsumenten bleiben vorsichtig

Kann das Unternehmen die Trendwende nachhaltig bestätigen? CEO Bill Newlands zeigte sich vorsichtig optimistisch: Man habe möglicherweise ein Plateau erreicht. Allerdings bleibt die Situation bei den hispanischen Konsumenten angespannt – 75 Prozent dieser Zielgruppe sorgen sich massiv um die wirtschaftliche Lage und schränken ihre Ausgaben ein. Gerade diese Käufergruppe ist für Marken wie Corona und Modelo entscheidend.

Immerhin: Im Dezember entwickelten sich die Verkäufe rund um die Weihnachtszeit deutlich besser als erwartet. Die Marke Modelo hat sich auf Platz zwei bei den Fassbiersorten vorgearbeitet – vor einem Jahr stand sie noch auf Rang fünf.

Vertrieb als Wachstumstreiber

Das Management sieht im Ausbau des Vertriebs eine der größten Chancen. In 49 von 50 US-Bundesstaaten gewinnt das Portfolio Marktanteile. Modelo verfügt trotz seiner Spitzenposition bei den Dollar-Verkäufen immer noch über 20 Prozent weniger Regalplätze als die großen heimischen Wettbewerber. Hier liegt erhebliches Potenzial.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 könnte zusätzlichen Rückenwind bringen. Sportevents gelten als klassische Bierkonsummomente – und der Fußball spricht insbesondere die hispanische Zielgruppe an.

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