Die SEC lässt Verfahren gegen Coinbase fallen, während große Bitcoin-Bewegungen auf der Plattform für Spekulationen sorgen. Was bedeutet das für die Aktie?

EinleitungDie Nachrichtenlage rund um die Kryptobörse Coinbase bleibt turbulent. Zuerst sorgte eine unerwartete Wendung im regulatorischen Umfeld für Aufatmen, kurz darauf lösten massive Bitcoin-Transfers Rätselraten aus. Was geschieht hier gerade?

HauptteilFür viele Anleger kam es wohl überraschend: Die US-Börsenaufsicht SEC ließ am 16. April offenbar mehrere Enforcement-Verfahren gegen namhafte Krypto-Unternehmen fallen. Auch Coinbase gehörte zu den Profiteuren dieser Entscheidung. In der Szene wurde dies teils als wichtiger Etappensieg gegen die strenge Regulierungspraxis gefeiert. Ein ehemaliger Vorsitzender der Behörde kommentierte die Entwicklung jedoch eher nüchtern und verwies darauf, dass der Kryptomarkt stark von Stimmungen getrieben sei, was nicht immer gut ausgehe.

Entspannung an der Regulierungsfront?

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Diese fallengelassenen Fälle könnten für Coinbase kurzfristig eine wichtige Entlastung bedeuten. Die ständige Sorge vor neuen regulatorischen Breitseiten ist pures Gift für die Bewertung am Aktienmarkt. Anleger dürften aufatmen, dass zumindest einige dieser juristischen Auseinandersetzungen vorerst vom Tisch sind. Dennoch bleibt abzuwarten, ob dies eine grundsätzliche Trendwende einleitet oder nur eine Momentaufnahme darstellt. Die grundsätzliche Beobachtung des Sektors durch die Aufsichtsbehörden dürfte unverändert intensiv bleiben.

Kaum war diese Nachricht verdaut, folgte am 17. April der nächste Paukenschlag. Dieses Mal kamen die Neuigkeiten direkt aus der Blockchain. Spezielle Beobachtungsdienste registrierten gewaltige Bitcoin-Zuflüsse auf Konten der Handelsplattform Coinbase. Es handelte sich um zwei große Pakete, die kurz nacheinander von derselben unbekannten Adresse transferiert wurden.

Insgesamt landeten so 1.546 Bitcoin auf der Börse – ein Gegenwert von über 130 Millionen US-Dollar zum Zeitpunkt der Transaktion. Die Herkunft? Eine mysteriöse Wallet mit der Kennung "3Pfmv9Cibqx3", die schon in der Vergangenheit durch große Krypto-Bewegungen aufgefallen war.

Was plant der Krypto-Wal?

Solche massiven Transfers auf eine Börsenplattform wie Coinbase sind klassische Alarmsignale im Markt. Die große Frage ist nun: Bereitet hier ein sogenannter "Wal", also ein Großinvestor, einen umfangreichen Verkauf seiner Bitcoin-Bestände vor? Dies könnte kurzfristig Druck auf den Bitcoin-Preis ausüben.

Andere Beobachter vermuten eher eine strategische Neupositionierung. Vielleicht verschiebt ein institutioneller Akteur seine Mittel oder stellt Liquidität für kommende, größere Marktmanöver bereit. Die Krypto-Community spekuliert heftig über die Motive hinter diesen millionenschweren Verschiebungen. Interessanterweise fanden die Transfers statt, während sich der Bitcoin-Kurs um die 85.000-Dollar-Marke stabilisierte (Stand Mitte April), das Handelsvolumen aber bereits zurückging. Ob dies nun Abgabedruck ankündigt oder ein cleverer Schachzug für zukünftige Gewinne ist – die Großinvestoren sind definitiv in Bewegung.

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