Coinbase Aktie: Strategiewechsel überzeugt Analysten
Lange wurde Coinbase primär an den schwankenden Handelsvolumina des Kryptomarktes gemessen. Doch das Geschäftsmodell wandelt sich fundamental, was nun auch Schwergewichte an der Wall Street honorieren. Goldman Sachs sieht in dem Unternehmen mittlerweile weit mehr als nur einen simplen Handelsplatz und sorgt mit einer neuen Einschätzung für frischen Wind im Chart.
Weg von der reinen Trading-Abhängigkeit
Verantwortlich für die jüngste Aufwärtsbewegung ist eine Studie von Goldman Sachs, die zum Wochenstart veröffentlicht wurde. Analyst James Yaro hob die Einstufung von „Neutral“ auf „Buy“ an und erhöhte das Kursziel auf 303 US-Dollar. Diese optimistische Haltung treibt den Kurs, der aktuell über der wichtigen Marke von 250 US-Dollar notiert.
Der Kern der Kaufempfehlung liegt in der erfolgreichen Diversifizierung des Konzerns. Die Abhängigkeit von volatilen Handelsgebühren sinkt spürbar: Inzwischen stammen rund 40 Prozent der Gesamterlöse aus Abonnements und Dienstleistungen – im Jahr 2020 lag dieser Wert noch bei unter 5 Prozent.
Goldman Sachs argumentiert, dass Coinbase durch seine Dominanz bei Verwahrungsdienstleistungen (Custody) mit einem verwalteten Vermögen von rund 500 Milliarden US-Dollar und den stabilen Einnahmen aus dem Stablecoin-Geschäft zunehmend den Charakter einer traditionellen Finanzinfrastruktur annimmt. Diese stetigen Einnahmequellen rechtfertigen laut der Bank eine höhere Bewertung als bei reinen Krypto-Börsen.
Vision trifft auf Realität
Die Analyse deckt sich mit der „2026 Roadmap“, die CEO Brian Armstrong am vergangenen Freitag vorstellte. Das Ziel ist die Transformation zur „Everything Exchange“ – einer Super-App, die Aktien, Rohstoffe und Krypto-Assets bündelt. Das eigene Layer-2-Netzwerk „Base“ soll dabei als technologisches Rückgrat dienen, um massentaugliche Anwendungen zu ermöglichen.
Dass dieser Expansionskurs jedoch nicht ohne Reibungsverluste verläuft, zeigt der Blick nach Südamerika. Coinbase bestätigte, den Handel von USDC-Paaren mit dem argentinischen Peso zum 31. Januar 2026 einzustellen. Zwar bleibt der reine Krypto-Handel dort aktiv, doch der Rückzug aus dem Fiat-Geschäft in Argentinien verdeutlicht die regulatorischen und ökonomischen Hürden in Schwellenländern.
Wichtige Marken im Fokus
Für Anleger ist nun entscheidend, ob die Aktie das Niveau von 250 US-Dollar nachhaltig verteidigen kann. Ein stabiler Boden oberhalb dieser Zone würde den durch die Goldman-Studie ausgelösten Ausbruch bestätigen. Fundamental richtet sich der Blick auf die Umsetzung der neuen Strategie: Bis zum nächsten Quartalsbericht müssen die neu eingeführten Derivate- und Prognosemärkte erste Traktion beweisen, um den Anspruch als umfassende Finanzplattform zu untermauern.
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