Seit 2018 durften US-Anleger nicht mehr mitmischen, wenn neue Krypto-Token auf den Markt kamen – zu groß war die Angst vor der Börsenaufsicht SEC. Jetzt dreht Coinbase den Spieß um: Die Krypto-Börse launcht eine brandneue Plattform für Token-Verkäufe, noch bevor die digitalen Münzen offiziell gelistet werden. Die Reaktion? Die Aktie schoss am Montag um knapp 5 Prozent nach oben. Doch was steckt wirklich dahinter – und warum könnte das ein Game-Changer sein?

Revolution mit Algorithmus statt Haifisch-Taktik

Coinbase will künftig etwa einen Token-Verkauf pro Monat auf der neuen Plattform hosten. Das Besondere: Statt nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" setzt die Börse auf einen ausgeklügelten Algorithmus. Der füllt Kaufanfragen von unten nach oben – sprich, kleine Anleger bekommen bevorzugt ihre gewünschte Menge, bevor Großinvestoren zum Zug kommen. Eine Kampfansage an die üblichen „Whale"-dominierten Token-Sales, bei denen oft nur wenige Großinvestoren die gesamte Emission abgreifen.

Investoren haben eine Woche Zeit, ihre Kaufwünsche einzureichen. Bezahlt wird ausschließlich in USDC, dem Dollar-gebundenen Stablecoin von Circle. Erst danach rechnet der Algorithmus aus, wer wie viel bekommt – bis das Token-Kontingent aufgebraucht ist.

Monad macht den Anfang – 80 Länder im Visier

Das erste Projekt auf der neuen Plattform steht bereits fest: Am 17. November startet der MON-Token des Blockchain-Startups Monad. Der Verkauf läuft in über 80 Ländern, darunter erstmals seit sieben Jahren wieder die USA. Coinbase bricht damit eine Ära auf, die 2018 endete, als die SEC mit Unterlassungsverfügungen gegen ICO-Anbieter vorging und den Markt praktisch lahmlegte.

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Die strategische Bedeutung ist enorm: Coinbase positioniert sich als regulierte, vertrauenswürdige Plattform für frühe Token-Investments – eine Nische, die bisher weitgehend unbesetzt war. Weitere Features wie Limit-Orders und höhere Zuteilungen für Zielgruppen der Emittenten sollen in den kommenden Monaten folgen.

Turbo für die „Everything Exchange"-Vision

Die neue Plattform ist ein zentraler Baustein in Coinbases Strategie zur „Everything Exchange" – einer umfassenden Handelsplattform für alle Arten digitaler Assets. Nach einem starken dritten Quartal 2025 mit 1,9 Milliarden Dollar Umsatz (plus 25 Prozent zum Vorquartal) und einer Milliarde Dollar Transaktionserlösen (plus 37 Prozent) setzt die Börse nun auf zusätzliche Einnahmequellen.

Das Timing passt: Die regulatorische Stimmung hat sich unter der Trump-Regierung deutlich aufgehellt, was Coinbase Spielraum für Innovationen verschafft, die früher undenkbar gewesen wären. Sollte die Plattform Erfolg haben, könnte sie zur neuen Benchmark für Token-Launches werden – und Coinbase einen signifikanten Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten wie Binance oder Kraken verschaffen.

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