Während die Nachfrage nach KI-Infrastruktur explodiert, positioniert sich der Netzwerkspezialist Ciena mit Rekordinnovationen und neuem Finanzchef in der ersten Liga. Doch nach einer beeindruckenden Jahresperformance zeigte die Aktie zuletzt Schwäche – zu Recht?

Machtpoker um die Bewertung

Die Analysten sind sich uneinig, wie die Zukunft von Ciena aussehen wird. Während Rosenblatt Securities das Kursziel jüngst von 78 auf 100 US-Dollar anhob, aber bei "Neutral" bleibt, setzt JPMorgan mit 105 Dollar sogar noch einen drauf. Ganz anders sieht es bei Morgan Stanley aus: Das Institut stuft den Titel als "Underweight" ein und sieht nur 70 Dollar als fair an. Diese Spannweite zeigt die Unsicherheit, ob Ciena seine hohen Erwartungen erfüllen kann.

Technologischer Durchbruch in Südafrika

Ein starkes Argument für die Bullen lieferte Ciena Ende August selbst: Gemeinsam mit Partner DFA gelang ein Weltrekord in der Datenübertragung. Mit der hauseigenen WaveLogic 6 Extreme Technologie schaffte man satte 1,6 Tbps über eine einzelne Wellenlänge – genau die Art von Hochleistungsinfrastruktur, die für KI-Anwendungen und Rechenzentren dringend benötigt wird. Diese Demonstration unterstreicht Cienas technologische Führungsposition in einem boomenden Markt.

Neuer Finanzchef für die KI-Ära

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Seit Anfang August hat Ciena zudem neuen finanziellen Rückhalt: Marc D. Graff übernahm als CFO die Zügel. Sein Erfahrungsschatz im Bereich Data-Center-Technologien kommt zum idealen Zeitpunkt, denn genau diese Infrastruktur treibt die Nachfrage nach Cienas Hochgeschwindigkeitslösungen an.

Alles steht und fällt mit den Zahlen

Die gemischten Quartalszahlen vom Juni – Umsatzwachstum von 23,6%, aber verfehlte Gewinnerwartungen – zeigen die Zerrissenheit des Titels. Am kommenden Donnerstag (4. September) könnte Klarheit geschaffen werden, wenn Ciena die Ergebnisse für das dritte Quartal vorlegt. Die Erwartungen sind mit prognostizierten 1,17 Milliarden Dollar Umsatz und 0,52 Dollar Gewinn pro Aktie hoch.

Die Aktie notierte zuletzt bei 80,14 Euro (-4,3% am Freitag) und damit deutlich unter ihrem Januar-Hoch von 94,28 Euro. Die Frage ist: Nutzen Anleger die jüngste Schwächephase als Einstiegschance in einen KI-Profiteur – oder war der Höhenflug erst der Anfang?

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