Der Peripheriegeräte-Hersteller verzeichnet Umsatzeinbruch und negative EBITDA-Marge, während ein umfassendes Restrukturierungsprogramm die Geschäftsentwicklung stabilisieren soll.


Die Cherry SE verfehlte im vierten Quartal 2024 ihre Umsatzziele deutlich. Der Konzernumsatz erreichte nur etwa 110 Millionen Euro statt der prognostizierten 120 Millionen Euro. Die Aktie des Herstellers von Computer-Peripheriegeräten notiert aktuell bei 0,77 Euro und hat in den letzten zwölf Monaten dramatische 58,44 Prozent an Wert verloren. Die bereinigte EBITDA-Marge lag im vierten Quartal bei voraussichtlich -2 Prozent. Als Hauptgründe für die schwache Performance gelten die zunehmende Wettbewerbsfähigkeit im Schalter-Volumengeschäft mit starker Konkurrenz aus China sowie die unzureichende Entwicklung des Geschäfts in Amerika.


Reaktivierung des US-Marktes als zentrale Maßnahme

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Um dem negativen Trend entgegenzuwirken, arbeitet Cherry intensiv an der Reaktivierung des US-Geschäfts durch den Aufbau eines Partnernetzwerks. Dies erscheint dringend notwendig, da die Aktie mit 73,71 Prozent deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 2,94 Euro aus dem Mai 2024 notiert. Nach einem Tiefpunkt von 0,53 Euro im Oktober 2024 konnte sich der Kurs zumindest kurzfristig wieder erholen und verzeichnet eine positive Wochenbilanz von 5,03 Prozent.


Umfassendes Restrukturierungsprogramm gestartet


Cherry hat ein weitreichendes Restrukturierungsprogramm ins Leben gerufen, um die Geschäftsentwicklung zu stabilisieren. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Vertriebsbündelung, bei der alle Peripheriegeräte-Segmente wie Office, Gaming, Security und Hygiene zusammengeführt werden. Zudem führt das Unternehmen ein neues Partnerprogramm für die DACH-Region ein und schließt neue Vertriebsvereinbarungen zur Stärkung der Marktpräsenz ab.


Dringende Anpassungen im herausfordernden Marktumfeld


CEO Oliver Kaltner betont die Dringlichkeit der eingeleiteten Maßnahmen, besonders angesichts der anhaltenden Rezession in Deutschland. Der Fokus liegt auf der Unterstützung des deutschen Mittelstands sowie auf Wachstum und Marktanpassung. Die strategischen Initiativen sollen dazu beitragen, die Marktposition zu stärken und zukünftiges Wachstum zu sichern. Dies erscheint angesichts des Abstands von 46,42 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt und des Jahresrückgangs von 25,39 Prozent dringend erforderlich, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.


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