Während das Netzwerk mit der Inkraftsetzung seiner neuen Verfassung einen historischen Schritt in der Dezentralisierung macht, scheinen sich Anleger vorerst abzuwenden. Das Handelsvolumen auf dezentralen Börsen ist zuletzt massiv eingebrochen, und der Kurs verharrt in einer zähen Seitwärtsbewegung. Diese Diskrepanz zwischen fundamentaler Weiterentwicklung und fehlendem Marktinteresse prägt aktuell das Bild.

Massive Zurückhaltung der Anleger

Ein Blick auf die Handelsdaten offenbart eine deutliche Abkühlung des Interesses. In den zwei Wochen bis zum 22. Januar 2026 brach das Spot-Handelsvolumen für Cardano auf dezentralen Börsen (DEXs) um über 95 Prozent ein. Dieser drastische Rückgang deutet darauf hin, dass sich insbesondere Privatanleger momentan stark zurückhalten.

Diese Flaute spiegelt sich auch im Kursverlauf wider. Aktuell notiert ADA bei 0,36 USD und kämpft damit, signifikante Impulse zu generieren. Der Preis ist zudem unter den 20-Tage-EMA (Exponential Moving Average) gefallen, was kurzfristig auf ein schwächelndes Momentum hindeutet. Marktbeobachter sehen den Coin derzeit in einer Konsolidierungsphase, in der die Unterstützung im mittleren 0,30-Dollar-Bereich halten muss.

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Historischer Meilenstein im Netzwerk

Im starken Kontrast zur Markttristesse steht die Aktivität innerhalb des Ökosystems. Mit der Ratifizierung der aktualisierten Cardano-Verfassung wurde ein zentrales Element der Dezentralisierungsstrategie erfolgreich umgesetzt. Die neue Verfassung trat am 24. Januar 2026 in Kraft und regelt künftig alle On-Chain-Entscheidungsprozesse. Die Zustimmung war mit 79 Prozent der delegierten Stimmen (DReps) deutlich.

Parallel dazu erhielt die "Cardano 2030 Vision" breite Unterstützung. In einer Governance-Umfrage sprachen sich knapp 68 Prozent der Wähler für den langfristigen strategischen Rahmen aus. Dies demonstriert, dass die Community trotz der aktuellen Kursschwäche hinter der langfristigen Ausrichtung des Projekts steht.

Blick auf die Charttechnik

Für eine nachhaltige Trendwende müsste Cardano aus technischer Sicht den einfachen gleitenden Durchschnitt der letzten 100 Tage (SMA) überwinden. Dieser gilt als kritischer Widerstand. Analysten werten ein mögliches Durchbrechen dieser Marke als Voraussetzung für eine neue Rallye. Solange das Handelsvolumen jedoch auf dem aktuellen Tiefstand verharrt, fehlt dem Kurs die nötige Dynamik für einen solchen Ausbruch.

Marktteilnehmer dürften nun genau beobachten, ob die positiven strukturellen Entwicklungen mittelfristig wieder Kaufinteresse wecken können oder ob die Konsolidierung weiter anhält.

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