Cardano kämpft derzeit mit einer schwierigen Marktphase und notiert nahe wichtiger Unterstützungsmarken. Während kurzfristige Händler und der Terminmarkt auf weiter fallende Kurse setzen, zeigt sich im Hintergrund ein völlig gegensätzliches Bild. Großinvestoren nutzen die Schwächephase massiv für Zukäufe und scheinen sich für ein wichtiges institutionelles Ereignis im Februar zu positionieren.

Derivatemarkt sendet Warnsignale

Der Kurs der Kryptowährung steht unter Druck und konnte zuletzt den 50-Tage-Durchschnitt bei 0,39 US-Dollar nicht überwinden. Aktuell testen die Bären die Unterstützung im Bereich von 0,36 US-Dollar. Sollte diese Marke fallen, droht charttechnisch ein weiterer Rückgang in Richtung der Tiefststände vom Dezember bei etwa 0,32 US-Dollar.

Eine massive Anomalie zeigt sich derzeit am Terminmarkt: Auf der Handelsplattform BitMEX explodierte das Handelsvolumen für Cardano-Futures innerhalb von 24 Stunden um über eine Million Prozent auf über 624 Millionen US-Dollar. Trotz dieser enormen Aktivität bleiben die Finanzierungsraten negativ. Marktbeobachter werten dies als Zeichen dafür, dass Spekulanten entweder auf weitere Kursverluste wetten oder ihre Portfolios gegen Abwärtsrisiken absichern.

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Großinvestoren greifen zu

Völlig konträr zur kurzfristigen Marktstimmung agieren die sogenannten „Wale“. On-Chain-Daten belegen eine deutliche Diskrepanz zwischen Preisentwicklung und Investorenverhalten. Adressen mit großen Beständen haben in den letzten drei Wochen rund 210 Millionen ADA im Wert von etwa 76 Millionen US-Dollar akkumuliert.

Diese massiven Käufe fanden größtenteils im aktuellen Kursbereich statt. Offensichtlich bewerten vermögende Investoren das derzeitige Preisniveau als günstige Einstiegschance. Zudem hat der Verkaufsdruck durch langfristige Halter spürbar nachgelassen, was auf eine fundamentale Überzeugung der Anleger hindeutet.

Institutioneller Katalysator im Februar

Ein wesentlicher Grund für den Optimismus der Großanleger dürfte der geplante Start von Cardano-Futures durch die CME Group am 9. Februar 2026 sein. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung würde dieser Schritt die Tür für tiefe institutionelle Liquidität öffnen und könnte mittelfristig den Weg für ETF-Produkte ebnen. Parallel dazu wird das Ökosystem durch neue DeFi-Integrationen und Infrastruktur-Fonds gestärkt, auch wenn regulatorische Unsicherheiten in den USA – wie von Gründer Charles Hoskinson kritisiert – weiterhin als Bremsklotz wirken.

Die Kryptowährung steht somit in einem Spannungsfeld zwischen kurzfristigem technischem Druck und langfristiger Akkumulation. Während die negativen Finanzierungsraten und der Abstand von knapp 58 Prozent zum 52-Wochen-Hoch zur Vorsicht mahnen, spricht das Verhalten der Wale eine andere Sprache. Die weitere Entwicklung dürfte maßgeblich davon abhängen, ob es den Bullen gelingt, im Vorfeld des CME-Listings die Marke von 0,41 US-Dollar zurückzuerobern, um das bärische Szenario zu entkräften.

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