Cardano: Verfassung ratifiziert
Die Krypto-Märkte stehen unter Druck – und Cardano bekommt das deutlich zu spüren. Während ADA auf ein Mehrwochen-Tief fällt und das Handelsvolumen einbricht, vollzieht das Netzwerk im Hintergrund einen historischen Governance-Schritt: Eine neue Verfassung wurde on-chain ratifiziert.
Kurs unter Druck, Volumen bricht ein
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Innerhalb einer Woche verlor Cardano knapp 8%, auf Jahressicht steht ein Minus von fast 64% zu Buche. Noch besorgniserregender ist der Rückgang des Handelsvolumens um 43% – ein Zeichen schwindender Investorenaktivität. Die breiten Kapitalabflüsse aus Krypto-ETFs, allen voran bei Bitcoin und Ethereum, belasten zusätzlich. Die Marktstimmung ist angespannt.
Historischer Governance-Meilenstein
Während die Kurse fallen, setzt Cardano einen bedeutenden Schritt in Richtung Dezentralisierung: 79% der aktiven DRep-Voting-Stake stimmten für eine überarbeitete Netzwerk-Verfassung, die am 24. Januar in Kraft trat. Die neue Verfassung definiert die Regeln für künftige Governance-Maßnahmen neu und verschärft insbesondere die Anforderungen an Treasury-Entnahmen. Parallel dazu delegierte die Cardano Foundation 220 Millionen ADA an elf gewählte Vertreter (DReps) – ein strategischer Schritt, um der Community mehr Mitsprache zu geben.
Diese Entwicklungen markieren den Übergang zur vollständigen On-Chain-Governance im Rahmen der Voltaire-Ära. ADA-Halter können damit direkt über die Zukunft des Netzwerks mitentscheiden.
Was jetzt zählt
Analysten sehen für eine nachhaltige Trendwende bei Cardano klare Bedingungen: Der Total Value Locked (TVL) im DeFi-Bereich müsste über mehrere Quartale hinweg wachsen, die Zahl neuer Anwendungen steigen und die monatlich aktiven Wallets zunehmen. Zudem könnte 2026 entscheidend werden: Die Community hofft auf die Finalisierung von CIP für Leios, mögliche ETF-Anträge und neue Listings auf großen Börsen wie Coinbase. Ob diese Katalysatoren ausreichen, um die aktuelle Schwäche zu überwinden, wird sich zeigen.
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