Der Montag hat es in sich: Cardano verliert deutlich an Wert und verzeichnet den stärksten Tagesrückgang seit Oktober 2025. Während der Spotmarkt unter Druck steht, explodiert gleichzeitig das Handelsvolumen bei Derivaten – ein ungewöhnlicher Gegensatz, der aufhorchen lässt.

Kursrutsch trifft auf Futures-Boom

Die ADA-Kryptowährung fiel zwischenzeitlich auf 0,345 Dollar, ein Minus von über 12 Prozent innerhalb weniger Stunden. Die Marktkapitalisierung schrumpfte auf rund 13,5 Milliarden Dollar. Parallel dazu zeigt sich ein bemerkenswertes Phänomen: Das Futures-Volumen auf Bitmex schoss um über 1,2 Millionen Prozent nach oben und erreichte 624,5 Millionen Dollar. Auch das Spotvolumen legte um 187 Prozent zu – Zeichen einer massiven Umschichtung unter Händlern.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Cardano?

Die negativen Finanzierungsraten bei Derivaten sprechen eine klare Sprache: Short-Positionen dominieren und zahlen an Long-Positionen. Der RSI notiert unter neutralem Niveau. Zugleich ist die soziale Dominanz von ADA auf den tiefsten Stand seit Dezember gefallen – das Interesse von Kleinanlegern schwindet merklich.

Großinvestoren sammeln ein

Trotz der gedämpften Stimmung gibt es Gegenbewegungen. On-Chain-Daten aus dem späten 2025 zeigten, dass Wale – Großinvestoren mit erheblichen Beständen – ADA akkumulierten. Das Market Value to Realized Value Ratio (MVRV) deutet darauf hin, dass Cardano unterbewertet sein könnte. Während Privatanleger zurückhaltend agieren, positionieren sich offenbar institutionelle Akteure.

Institutioneller Rückenwind für 2026

Das Cardano-Ökosystem steht vor einem entscheidenden Jahr. Ab 9. Februar sollen ADA-Futures an der CME Group gehandelt werden – ein Meilenstein für die institutionelle Anerkennung. Zudem wurde ADA in neue ETF-Anträge aufgenommen, darunter der Cyber Hornet S&P Crypto 10 ETF.

Technisch macht Cardano Fortschritte: Die Leios-Skalierungslösung ist zu 83 Prozent fertiggestellt. Ein Governance-Vorschlag zielt darauf ab, die Speicherlimits für Plutus-Smart-Contracts zu erhöhen, was Entwicklern mehr Spielraum verschaffen würde. Google Cloud startete zudem einen Cardano-Stake-Pool im Testnet.

Gründer Charles Hoskinson kündigte an, Cardanos DeFi-Ökosystem 2026 mit Bitcoin und Ripple zu verknüpfen – eine „Pentad"-Struktur, die Liquidität und Nutzer plattformübergreifend verbinden soll.

Regulatorische Spannungen

Während Europa mit der MiCA-Regulierung klare Rahmenbedingungen schafft, bleibt die Lage in den USA diffus. Die SEC hält sich mit eindeutigen Vorgaben zurück. Hoskinson kritisierte kürzlich öffentlich Ripple-CEO Brad Garlinghouse wegen dessen Unterstützung für einen US-Gesetzentwurf zur Kryptoregulierung – ein Streit, der die tiefen Meinungsverschiedenheiten über den besten regulatorischen Weg offenlegt.

Der Konflikt zwischen technischem Fortschritt und politischer Unsicherheit prägt Cardano weiterhin. Am 9. Februar wird sich zeigen, ob der CME-Start neue Impulse setzt.

Cardano: Kaufen oder verkaufen?! Neue Cardano-Analyse vom 19. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Cardano-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cardano-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Cardano: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...