Cardano: Neubeginn nach Absturz?
Cardano startet volatil ins Jahr 2026. Nach einem schwachen Schlussquartal 2025 bewegt sich die Kryptowährung nahe ihrem Jahrestief – doch gleichzeitig formiert sich ein technisches Signal, das auf eine mögliche Trendwende hindeutet. Gründer Charles Hoskinson kündigt einen "Reset" an, während neue globale Steuerregeln den gesamten Kryptomarkt unter Druck setzen.
Zwischen Kapitulation und Bodenbildung
Am Neujahrstag zeigt ADA hohe Schwankungen. Die Marke schwankt zwischen 0,33 und 0,36 US-Dollar – ein Bereich, der für die kommenden Wochen entscheidend sein dürfte. Besonders relevant: Auf dem Tageschart hat sich erstmals in 2026 ein sogenanntes "Golden Cross" gebildet. Dabei kreuzen kurzfristige gleitende Durchschnitte die langfristigen nach oben – ein Signal, das häufig Trendwenden einleitet.
Der Relative Strength Index (RSI) notiert bei rund 34 Punkten und damit im überverkauften Bereich. Historisch erhöht sich in solchen Zonen die Wahrscheinlichkeit für eine technische Gegenbewegung.
Wichtige Marken:
- Unterstützung: 0,33 US-Dollar – hält diese Linie nicht, droht ein Test der psychologisch wichtigen 0,30-Dollar-Marke
- Widerstand: Primär bei 0,40 US-Dollar, dahinter die Zone zwischen 0,36 und 0,38 US-Dollar
Derivate treiben die Volatilität
Das Handelsvolumen zeigt eine klare Schieflage: 670 Millionen US-Dollar entfallen auf Futures, nur 76 Millionen auf Spot-Geschäfte. Diese Dominanz spekulativer Positionen verstärkt die Ausschläge.
Binnen 24 Stunden wurden ADA-Positionen im Volumen von 3,91 Millionen US-Dollar liquidiert – fast ausschließlich Long-Positionen. Anleger, die auf eine Neujahrsrally gesetzt hatten, wurden vom Rücksetzer auf 0,33 US-Dollar erwischt.
"Reset" und neue Belastungen
Charles Hoskinson hat zum Jahreswechsel einen strategischen Neustart angekündigt. Konkret nannte er zwei zentrale Entwicklungen für 2026: das Leios-Upgrade zur Skalierung sowie die anhaltende Spekulation um einen möglichen Cardano-ETF von Grayscale.
Parallel dazu tritt ab dem 1. Januar 2026 das Cryptoasset Reporting Framework (CARF) in Kraft. In 48 Ländern, darunter Großbritannien, müssen Krypto-Börsen nun detaillierte Nutzerdaten an Steuerbehörden melden. Diese regulatorische Verschärfung dürfte zum aktuellen Verkaufsdruck beigetragen haben.
Die Marktstimmung bleibt angespannt: Der Krypto-Angst-Index notiert bei 22 Punkten – tief im Bereich "Extreme Fear". Ob das Golden Cross und die überverkaufte Lage ausreichen, um die 0,33-Dollar-Unterstützung zu verteidigen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
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