Der Kurs von Cardano steht unter Druck. Mit einem aktuellen Preis von 0,35 US-Dollar testet die Kryptowährung ein mehrmonatiges Unterstützungsniveau – während gleichzeitig Großinvestoren massiv zugreifen. Ein Widerspruch, der Fragen aufwirft.

Kampf um die 0,33-Dollar-Marke

Die Zone zwischen 0,33 und 0,34 US-Dollar hat sich als entscheidender Wendepunkt etabliert. Cardano bewegt sich derzeit in einer symmetrischen Dreiecksformation, nachdem der Kurs in den vergangenen 60 Tagen rund 19 Prozent verloren hat.

Technische Analysten beobachten zwei Szenarien: Ein Durchbruch nach unten könnte den Kurs bis auf 0,27 US-Dollar drücken – ein Level, das zuletzt Ende 2025 erreicht wurde. Für eine Trendwende müsste Cardano hingegen die 0,40-Dollar-Schwelle zurückerobern. Der RSI-Indikator notiert bei rund 40 Punkten und signalisiert damit eine neutral-bärische Stimmung mit ersten Anzeichen überverkaufter Bedingungen.

Wale kaufen, Privatanleger verkaufen

Die On-Chain-Daten zeichnen ein zweigeteiltes Bild. Wallets mit Beständen zwischen 100.000 und 100 Millionen ADA haben in den vergangenen zwei Monaten etwa 454,7 Millionen Token im Wert von rund 161 Millionen US-Dollar akkumuliert. Offenbar nutzen institutionelle Akteure die aktuelle Schwäche als Einstiegsgelegenheit.

Kleinanleger hingegen ziehen sich zurück. Wallets mit weniger als 100 ADA haben allein in der vergangenen Woche netto verkauft. Auch die 30-Tage-MVRV-Ratio liegt bei minus 7,9 Prozent – ein Wert, der historisch oft eine Bodenbildung ankündigt, da kurzfristige Halter im Durchschnitt im Verlust stecken.

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CME-Futures als Katalysator

Am 9. Februar steht ein potenziell wichtiger Termin an: Die CME Group plant die Einführung regulierter Cardano-Futures, vorbehaltlich der finalen Prüfung durch die Aufsichtsbehörden. Das Produkt könnte institutionellen Investoren einen standardisierten Zugang zum ADA-Markt bieten und die Liquidität erhöhen.

Parallel dazu hat ARK Invest einen Antrag für einen Krypto-Index-ETF eingereicht, der unter anderem Cardano enthält. Auch wenn eine Genehmigung ungewiss bleibt, zeigt das Interesse an diversifizierten Krypto-Produkten, dass ADA weiterhin auf dem Radar institutioneller Kapitalverwalter steht.

Kritische Woche voraus

Die kommenden Tage dürften entscheiden, ob die 0,33-Dollar-Unterstützung hält. Makroökonomische Unsicherheiten – insbesondere die drohende Haushaltssperre in den USA ab dem 31. Januar – belasten den gesamten Kryptomarkt. Sollte Cardano die aktuelle Konsolidierungszone verteidigen und das Interesse der Großinvestoren anhalten, könnte die bevorstehende CME-Listung als Ausgangspunkt für eine technische Erholung dienen.

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