Cardano bewegt sich Anfang 2026 in ruhigerem Fahrwasser. Nach einem starken Wochenplus von rund 20 Prozent zum Jahresstart folgte die technische Gegenbewegung – die Marke um 0,40 US-Dollar erweist sich als zäher Widerstand. Doch hinter den Kulissen tut sich mehr, als der Chart vermuten lässt.

Grayscale setzt auf Cardano

Eine bemerkenswerte Entwicklung kommt von institutioneller Seite: Im Rahmen der Quartals-Rebalancierung hat Grayscale Investments die Cardano-Gewichtung im Smart Contract Platform Select Ex-Ethereum Fund auf 18,55 Prozent festgelegt. Damit belegt ADA Platz drei hinter Solana (29,55 Prozent) und Ethereum (29 Prozent) – und liegt deutlich vor Sui oder Avalanche.

Diese Positionierung ist ein Signal: Trotz stagnierender Kurse stuft der Asset Manager Cardano als Kernbestandteil der Smart-Contract-Infrastruktur ein. Berichte über mögliche Spot-ETF-Pläne verstärken das Bild einer zunehmenden institutionellen Legitimierung.

Treasury-Mittel für DeFi-Infrastruktur

Parallel dazu hat die Cardano-Community einen wichtigen Governance-Meilenstein erreicht. Ein Antrag zur Freigabe von 70 Millionen ADA aus der Treasury wurde ratifiziert. Die Mittel fließen in den Ausbau kritischer Infrastruktur: Stablecoin-Liquidität soll gestärkt, Oracle-Dienste wie Pyth Network integriert werden – direkte Antworten auf lange bestehende Liquiditätsengpässe im DeFi-Bereich.

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Zudem gewinnt die Privacy-Blockchain Midnight an Fahrt. Über 170.000 Wallet-Adressen wurden bereits für das Verteilungsevent identifiziert, was dem Protokoll eine solide Startbasis verschafft.

Technische Lage und Marktumfeld

Technisch kämpft Cardano mit dem 50-Tage-Durchschnitt bei 0,4056 US-Dollar. Die Unterstützungszone zwischen 0,38 und 0,40 US-Dollar hält bislang, der RSI liegt bei neutralen 58 Punkten. Auffällig: Während der Spotkurs nachgab, stieg das Open Interest bei Futures um 1,29 Prozent auf 816 Millionen US-Dollar – ein Zeichen für aufgebaute Hebelwetten, die in beide Richtungen entladen könnten.

Der breitere Kryptomarkt zeigte sich zuletzt volatil. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 7. Januar Abflüsse von rund 243 Millionen US-Dollar, nachdem zu Jahresbeginn noch über 1,2 Milliarden zugeflossen waren. Die regulatorische Klarheit könnte jedoch näher rücken: Am 15. Januar 2026 stehen im US-Senat Anhörungen zu konkurrierenden Krypto-Marktstrukturgesetzen an.

Für Cardano bleibt die Zone um 0,38 US-Dollar entscheidend. Ein nachhaltiger Ausbruch über 0,40 US-Dollar würde Liquidität in Richtung 0,44 und 0,50 US-Dollar freisetzen. Das Fundament jedenfalls wird breiter – auch wenn sich das im Kurs noch nicht widerspiegelt.

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