Cardano hat den Jahreswechsel für eine erste Erholungsbewegung genutzt. Die Kryptowährung kletterte innerhalb einer Woche um rund 8 Prozent und arbeitet sich damit aus der Dezember-Schwäche heraus. Technisch formierte sich ein positives Signal, während im Hintergrund wichtige Weichenstellungen für das Ökosystem anstehen.

Golden Cross auf Kurzfristchart

Am 5. Januar kreuzte der 50-Perioden-Durchschnitt auf dem Zwei-Stunden-Chart den 200-Perioden-Durchschnitt nach oben – ein sogenanntes Golden Cross. Solche Formationen werden häufig als bullisches Signal interpretiert, auch wenn ihre Aussagekraft auf kurzen Zeitebenen begrenzt bleibt.

Der Kurs stößt nun an eine hartnäckige Hürde: die 0,40-Dollar-Marke, die mit dem 50-Tage-Durchschnitt zusammenfällt. Seit September 2024 konnte Cardano dieses Niveau nicht nachhaltig überwinden. Ein Ausbruch würde den Weg zu 0,65 Dollar öffnen, längerfristig wäre auch 0,90 Dollar denkbar.

Nach unten bietet die Zone zwischen 0,28 und 0,40 Dollar Unterstützung. Die Fibonacci-Analyse zeigt den nächsten Widerstand bei 0,45 Dollar.

Derivatemarkt zeigt Aktivität

Das Open Interest bei Cardano-Futures ist auf 856 Millionen Dollar gestiegen – der höchste Wert seit Oktober 2025. Zum Vergleich: Mitte Dezember lag dieser Wert noch bei 603 Millionen Dollar.

Die Liquidationsdaten der letzten 24 Stunden weisen 1,5 Millionen Dollar aus, davon entfielen knapp eine Million auf Long-Positionen. Die positive Finanzierungsrate deutet darauf hin, dass Händler überwiegend auf steigende Kurse setzen.

Wichtige Budgetentscheidung gefallen

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Die Cardano-Community hat ein bedeutendes Governance-Verfahren abgeschlossen. Sowohl das Constitutional Committee als auch die Delegated Representatives stimmten für die Freigabe von 70 Millionen ADA aus dem Treasury. Das Budget soll kritische Integrationen finanzieren, darunter den T1-Stablecoin und das Pyth Oracle.

Solche Infrastrukturmaßnahmen sind Voraussetzung dafür, dass Cardano im Wettbewerb mit anderen Layer-1-Blockchains Boden gutmachen kann.

Midnight und Leios im Fokus

Für das laufende Quartal steht der Launch des Midnight-Mainnets an. Die von Input Output Global entwickelte Lösung nutzt Zero-Knowledge-Technologie und soll datenschutzorientierte Anwendungen auf Cardano ermöglichen.

Später im Jahr folgt das Leios-Upgrade, das parallele Verarbeitung einführt und den Durchsatz auf mehrere Tausend Transaktionen pro Sekunde erhöhen soll. Damit würde Cardano technisch näher an High-Performance-Chains wie Solana heranrücken.

Fazit: Erste Hürde genommen, nächste folgt

Der Jahresstart verlief nach Plan, das technische Bild hellt sich auf. Entscheidend wird, ob Cardano die 0,40-Dollar-Marke nachhaltig hinter sich lässt. Die anstehenden Entwicklungen – Midnight-Launch und Leios-Upgrade – könnten dabei helfen, sofern sie die Erwartungen erfüllen. Mit über 70 Prozent gestaktem Supply und steigender DeFi-Aktivität auf Plattformen wie Minswap liefert das Netzwerk zumindest fundamentale Argumente für die aktuelle Erholung.

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