Cardano: Goldenes Kreuz täuscht
Cardano startet mit einem technischen Warnsignal ins neue Jahr. Während die Kryptowährung am 5. Januar ihr erstes "Golden Cross" 2026 ausbildet – eigentlich ein Kaufsignal –, kämpft ADA gleichzeitig mit schwachen Momentum-Indikatoren und fragilen Unterstützungszonen. Der Widerspruch zwischen bullischem Chart-Muster und bärischer Marktverfassung wirft die Frage auf: Ist das Golden Cross diesmal eine Falle?
Technisches Bild mit Schönheitsfehlern
Der 9-Tage-Durchschnitt hat den 26-Tage-Durchschnitt bei 0,34 Dollar nach oben gekreuzt – klassischerweise ein positives Signal. Doch der Relative Strength Index (RSI) bei 33,85 zeigt eine völlig andere Sprache: Cardano nähert sich überverkauftem Terrain. Das Handelsvolumen ist binnen 24 Stunden um 31 Prozent auf rund 788 Millionen Dollar gestiegen, was auf erhöhte Nervosität hindeutet.
Die nächsten Widerstände liegen bei 0,36 und 0,38 Dollar. Erst ein klarer Bruch dieser Marken würde dem Golden Cross Glaubwürdigkeit verleihen. Nach unten droht bei 0,33 Dollar die nächste Unterstützung – ein Rückfall dorthin würde das positive Chartbild schnell wieder zunichtemachen.
Altcoin-Saison lässt weiter auf sich warten
Der Altcoin Season Index steht bei mageren 19 von 100 Punkten – eindeutig "Bitcoin Season". Analyst João Wedson von Alphractal sieht dennoch Parallelen zu 2019 und 2022: Damals hielten Altcoins wichtige Unterstützungen, während Bitcoin über Schlüsselmarken notierte, bevor eine Aufholbewegung einsetzte. Bitcoin steht aktuell über 87.000 Dollar.
Galaxy-Digital-CEO Mike Novogratz mahnt unterdessen, Cardano müsse endlich reale Anwendungsfälle und nachhaltige Geschäftsmodelle vorweisen. Die Marktkapitalisierung von rund 13 Milliarden Dollar macht ADA zwar noch zur Top-10-Kryptowährung, doch die Konkurrenz durch schnellere Smart-Contract-Plattformen wächst.
Zwischen Midnight-Fortschritt und Phishing-Welle
Technisch entwickelt sich das Ökosystem weiter: Die Midnight-Sidechain für Privatsphäre-Anwendungen ist in die nächste Phase getreten. Gleichzeitig häufen sich Anfang Januar Berichte über Phishing-Angriffe auf Cardano-Wallet-Nutzer – ein Warnsignal für die Community.
Die hohe Staking-Quote reduziert zwar den unmittelbaren Verkaufsdruck, bindet aber auch Liquidität. Entscheidend für 2026 wird, ob Skalierungslösungen wie das Hydra-Protokoll tatsächlich Entwickler und Nutzer anziehen. Ohne messbare Adoption könnte selbst ein technisch korrektes Golden Cross zum Strohfeuer werden. Die Spanne möglicher Szenarien reicht von Konsolidierung zwischen 0,30 und 0,80 Dollar bis zu optimistischeren Zielen um 2 Dollar – abhängig davon, ob Cardano seine technologischen Versprechen in echtes Wachstum übersetzen kann.
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