Nach einem enttäuschenden Jahr 2025, in dem Cardano rund 60 Prozent an Wert verlor, melden sich die Käufer zurück. Pünktlich zum Jahresstart zeigt die Kryptowährung relative Stärke gegenüber den Platzhirschen Bitcoin und Ethereum. Während der Kurs anzieht, deuten On-Chain-Daten darauf hin, dass diesmal nicht Kleinanleger, sondern Großinvestoren die treibende Kraft sind.

Großanleger nutzen die tiefen Kurse

Der jüngste Kursanstieg von über 7 Prozent auf aktuell 0,36 USD ist kein Zufallsprodukt des allgemeinen Marktes. Während sich Bitcoin und Ethereum zu Jahresbeginn eher seitwärts bewegten, verzeichnet Cardano signifikante Zuflüsse. Verantwortlich hierfür scheinen vor allem "Wale" – also Investoren mit großen Beständen – zu sein.

Daten von CryptoQuant belegen, dass diese Großanleger bereits Ende 2025 begannen, ihre Positionen massiv auszubauen. Zwischen 150 und 180 Millionen ADA wanderten in diesem Zeitraum in die Wallets großer Adressen. Dieser Kaufdruck trifft nun auf einen Markt, der nach dem langen Abwärtstrend technisch bereinigt wirkt. Das gestiegene Handelsvolumen bestätigt, dass das Interesse an der "Layer-1"-Alternative wieder zunimmt.

Technische Signale und Derivate

Nicht nur die Käufe am Spotmarkt stützen die Erholung. Auch im Terminmarkt hat sich die Stimmung gedreht. Die Finanzierungsraten (Funding Rates) sind positiv, was bedeutet, dass Händler zunehmend auf steigende Kurse spekulieren und bereit sind, dafür Gebühren an die Gegenseite zu zahlen. Ein solches Verhalten geht oft nachhaltigeren Aufwärtsbewegungen voraus.

Technisch sendet Cardano ebenfalls Lebenszeichen. Mit dem Überschreiten wichtiger gleitender Durchschnitte generierte der Coin ein erstes Kaufsignal ("Golden Cross"). Interessant ist dabei der Blick auf den RSI (Relative Strength Index). Mit einem Wert von 32,5 notiert dieser trotz des jüngsten Anstiegs noch im unteren Bereich. Das deutet darauf hin, dass der Markt keineswegs überhitzt ist und theoretisch noch Luft nach oben besteht, bevor eine technische Korrektur notwendig würde.

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Aufholjagd im DeFi-Sektor geplant

Fundamental steht Cardano im Jahr 2026 unter Zugzwang. Gründer Charles Hoskinson räumte ein, dass das Netzwerk im Bereich Decentralized Finance (DeFi) den Anschluss an Konkurrenten verloren hat. Um dies zu ändern, liegt der Fokus nun auf aggressiver Entwicklung:
* Midnight Sidechain: Die neue Privacy-Lösung soll Datenschutz mit Blockchain-Transparenz verbinden und neue Anwendungsfälle schaffen.
* Hydra: Das lang erwartete Skalierungs-Upgrade soll Transaktionen schneller und günstiger machen, um auch für institutionelle Nutzer attraktiv zu werden.
* Liquidität: Gezielte Förderprogramme sollen Stablecoins und Kapital in das Ökosystem locken.

Das im Netzwerk gebundene Kapital (TVL) zeigt bereits eine leichte Erholungstendenz, liegt aber weiterhin deutlich unter den Werten der direkten Wettbewerber.

Fazit

Cardano startet mit neuem Momentum in das Jahr 2026, getrieben von strategischen Käufen großer Investoren und einer verbesserten Marktstimmung. Die Kombination aus technischer Erholung und einer klaren Roadmap für technische Upgrades bietet Chancen, doch die Risiken bleiben bestehen. Für eine nachhaltige Trendwende muss das Netzwerk beweisen, dass die angekündigten Neuerungen wie Midnight und Hydra tatsächlich Nutzer und Entwickler anziehen können. Bis dahin dürfte die hohe Volatilität ein ständiger Begleiter für ADA-Anleger bleiben.

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