BridgeBio Pharma: Biotech-Hoffnung mit Rückenwind

Die Bühne der europäischen Kardiologen wird zur Sprungfeder für BridgeBio Pharma. Auf dem ESC-Kongress präsentierte das Biotech-Unternehmen überzeugende Langzeitdaten für seinen Herzmedikamenten-Kandidaten Attruby – und untermauerte damit nicht nur die wissenschaftliche Bedeutung, sondern auch das massive Kurspotenzial.
Überzeugende Studiendaten begeistern Anleger
Im Fokus stehen die neuen Daten der ATTRibute-CM-Studie, die durch ihre Langzeitwirkung überzeugen: Attruby zeigte eine statistisch signifikante Reduktion der kardiovaskulären Sterblichkeit um 44 Prozent nach 42 Monaten. Auch die Kombination aus Sterblichkeit und kardiovaskulären Hospitalisierungen sank um 46 Prozent. Diese Zahlen untermauern nicht nur die Wirksamkeit des bereits in den USA, Europa, Japan und Großbritannien zugelassenen Medikaments, sondern positionieren es als neuen Standard in der Behandlung der Transthyretin-Amyloidose.
Starker kommerzieller Start und Analystenjubel
Die klinischen Erfolge spiegeln sich bereits in den Verkaufszahlen wider: Im zweiten Quartal 2025 erzielte BridgeBio einen Umsatz von 110,57 Millionen US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen deutlich. Treiber war vor allem Attruby, das allein in den USA 71,5 Millionen US-Dollar einbrachte. Seit der FDA-Zulassung im November 2024 wurden bereits 3.751 Patienten von über 1.000 Ärzten mit dem Medikament behandelt – eine beeindruckende kommerzielle Durchdringung in kurzer Zeit.
Die Analystengemeinde honoriert diese Entwicklung mit einer Reihe von positiven Bewertungen. HC Wainwright bekräftigte jüngst das "Buy"-Rating mit einem Kursziel von 70 US-Dollar, Piper Sandler erhöhte das Ziel auf 68 US-Dollar. Der Konsensus liegt im Bereich der niedrigen 60er Dollar – was angesichts des aktuellen Kursniveaus erhebliches Aufwärtspotenzial suggeriert.
Kapitalstark in die Zukunft
Finanziell ist BridgeBio gut aufgestellt: Mit rund 757 Millionen US-Dollar an Barmitteln und Wertpapieren Ende des zweiten Quartals verfügt das Unternehmen über ausreichend Ressourcen für die weitere Pipeline-Entwicklung. Zusätzlich stärkt die geplante Übernahme der Tochtergesellschaft BridgeBio Oncology Therapeutics durch Helix Acquisition Corp. II das Kapitalpolster um etwa 120 Millionen US-Dollar.
Dennoch bleiben Herausforderungen: Trotz der starken Umsatzentwicklung verzeichnete BridgeBio im letzten Quartal einen Nettoverlust von 0,95 US-Dollar pro Aktie. Zusätzlich sorgten Aktienverkäufe von CEO Neil Kumar und CFO Thomas Trimarchi im August für leichte Verunsicherung, auch wenn solche Transaktionen oft der persönlichen Vermögensplanung dienen.
Was kommt als nächstes?
Die nächsten Monate werden entscheidend: Noch im Herbst 2025 erwartet BridgeBio Topline-Daten der Phase-3-Studie zu Encaleret bei ADH1. Anfang 2026 folgen dann Ergebnisse zu weiteren Kandidaten für Muskeldystrophie und Achondroplasie. Gelingen diese Meilensteine, könnte BridgeBio den endgültigen Durchbruch als diversifizierter Player im Genetik-Sektor schaffen.
Die Aktie notiert derzeit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn über 60 Prozent zugelegt. Die Frage ist: Haben die jüngsten positiven Entwicklungen das Potenzial bereits eingepreist – oder steht dem Biotech-Wert noch eine weitere Aufwärtsrally bevor?
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