Die BMW-Aktie beendete den Donnerstag mit einem leichten Plus von 1,2 Prozent bei 87,80 Euro – ein kleiner Lichtblick nach turbulenten Tagen. Doch die Erholung bleibt fragil. Während der gesamte europäische Automobilsektor unter Zollfantasien und China-Sorgen leidet, steht BMW vor einer entscheidenden Phase: Am 11. März folgen die Quartalszahlen.

Die wichtigsten Fakten:
- Schlusskurs Donnerstag: 88,14 Euro
- Performance seit Jahresbeginn: -7,88 Prozent
- 52-Wochen-Hoch (9. Dezember): 97,12 Euro – aktuell 9,25 Prozent darunter
- Quartalszahlen Q4/2025: 11. März 2026
- Analystenkonsens: 1,90 Euro Gewinn je Aktie erwartet

Zollsorgen belasten, dann Entspannung

Zu Wochenbeginn hatte die Aktie deutlich unter Druck gestanden. Auslöser waren erneut aufgekommene Spekulationen über mögliche US-Strafzölle auf europäische Automobilimporte. Der Kurs sackte zwischenzeitlich unter die Marke von 86 Euro ab – ein deutliches Signal, wie nervös der Markt auf jede handelspolitische Äußerung reagiert.

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Die leichte Stabilisierung zur Wochenmitte interpretieren Beobachter als Resultat einer gewissen Entspannung an dieser Front. Konkrete Entwarnung gibt es allerdings nicht. Das Thema bleibt latent präsent und dürfte den Sektor weiterhin belasten.

Berenberg dämpft Erwartungen

Die Skepsis der Analysten trägt zur verhaltenen Stimmung bei. Erst kürzlich stufte die Privatbank Berenberg die BMW-Aktie von "Buy" auf "Hold" herab. Die Begründung: spürbare Risiken im China-Geschäft, die das Kurspotenzial begrenzen. Zwar würden neue Produkte für positives Momentum sorgen, doch eine Neubewertung der Aktie sei vorerst nicht zu erwarten.

Diese Einschätzung bremste die Erholungsversuche der vergangenen Tage merklich. Immerhin: Technisch hat die Aktie am 21. Januar die 100-Tage-Linie nach oben durchbrochen – ein tendenziell positives Signal, das jedoch durch die fundamentalen Belastungen überlagert wird.

Quartalszahlen im Fokus

Am 11. März wird BMW Klarheit schaffen müssen. Die vollständigen Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025 werden zeigen, wie sich der Konzern im herausfordernden Marktumfeld zum Jahresende geschlagen hat. Mit einem erwarteten Gewinn je Aktie von rund 1,90 Euro liegen die Messlatte und die Spannung hoch. Entscheidend wird auch der Ausblick für 2026 sein – insbesondere zur Entwicklung in China und zur Bewältigung regulatorischer Risiken. Bis dahin bleibt die Aktie anfällig für jede neue Schlagzeile aus Handel und Politik.

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