Bitcoin: Zähe Seitwärtsphase
Bitcoin hat den Jahreswechsel mit einem kleinen Plus hinter sich gebracht und pendelt weiter um die 90.000-Dollar-Marke. Nach einem kurzen Rücksetzer auf 89.300 Dollar – ausgelöst durch geopolitische Spannungen rund um US-Militäroperationen in Venezuela – stabilisierte sich die Kryptowährung schnell wieder. Doch die gedämpfte Handelsdynamik zeigt: Der Markt agiert vorsichtig.
Technische Lage bleibt eng
Bitcoin bewegt sich seit über einem Monat in einer klar definierten Spanne zwischen 84.000 und 92.000 Dollar. Die Rückeroberung des 21-Tage-Durchschnitts gilt als kurzfristig positives Signal, doch die entscheidenden Ausbruchsversuche blieben bislang aus. Das Handelsvolumen von rund 70 Milliarden Dollar in 24 Stunden deutet auf selektive Teilnahme hin – institutionelle Akteure positionieren sich behutsam, anstatt aggressiv zu kaufen.
Der Relative Strength Index (RSI) notiert bei 38, was auf überverkaufte Bedingungen hindeutet. Historisch folgte auf solche Werte oft eine Erholung. Allerdings fehlt bislang der Katalysator für einen nachhaltigen Trendwechsel.
On-Chain-Daten zeigen Balance
Die Spent Output Profit Ratio (SOPR) liegt bei 0,994 – nahezu neutral. Das bedeutet: Coins werden nahe ihrem ursprünglichen Kaufpreis verkauft, es gibt keine panikgetriebenen Abverkäufe. Gleichzeitig deuten anhaltende Abflüsse von zentralen Börsen darauf hin, dass Anleger Bitcoin in eigene Wallets verlagern – ein Zeichen für langfristige Halteabsichten.
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Die Bitcoin-Dominanz ist unter 60 Prozent gefallen, während Altcoins wie XRP (+7 Prozent) und Dogecoin (+9 Prozent) zulegen. Ein Whale eröffnete Longpositionen im Wert von über 600 Millionen Dollar auf Ethereum – ein Indiz dafür, dass Kapital in andere Kryptowährungen rotiert.
Zentrale Kennzahlen:
- SOPR: 0,994 (neutral, kein Panikmodus)
- Coinbase Premium Index: -0,09 (schwächere US-Nachfrage)
- Fear & Greed Index: 37 (Angstzone)
Ausblick: Range-Handel dominiert
Analysten von XWIN Research Japan erwarten für 2026 eine volatile Handelsspanne zwischen 80.000 und 140.000 Dollar. Die aktuelle Seitwärtsphase könnte sich fortsetzen, solange makroökonomische Impulse oder signifikante ETF-Zuflüsse ausbleiben. Bemerkenswert ist die Liquiditätsspritze der Federal Reserve: Am 31. Dezember 2025 pumpte die Notenbank 74,6 Milliarden Dollar via Repo-Operation in den Markt – die größte Einzeltransaktion seit dem COVID-Schock 2020. Auch wenn diese Operation technischer Natur war, stützt sie Risikoanlagen wie Bitcoin im Hintergrund.
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