Die US-Aufsichtsbehörden SEC und CFTC haben ein weitreichendes Kooperationsabkommen unterzeichnet – und der Kryptomarkt reagiert erleichtert. Denn jahrelang sorgte das fragmentierte Regulierungsumfeld in den USA für Unsicherheit. Das dürfte sich nun ändern.

Ordnungsrahmen für den Kryptomarkt

Das Memorandum of Understanding zwischen den beiden Behörden zielt darauf ab, Zuständigkeiten klar abzugrenzen und Richtlinien zu harmonisieren. Konkret geht es darum, wie Handelsplätze, Clearinghäuser und Produkte überwacht werden, die sowohl Wertpapier- als auch Derivateeigenschaften aufweisen – ein klassisches Problem bei Kryptowerten.

Das Abkommen sieht zudem eine engere Zusammenarbeit bei der Zulassung neuer digitaler Anlageprodukte vor. Für institutionelle Investoren, die bislang wegen regulatorischer Graubereiche zögerten, könnte das ein wichtiges Signal sein.

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Bitcoin legte daraufhin rund 1,2 Prozent zu und notiert aktuell bei etwa 70.400 Dollar. Trotz der positiven Tagesbewegung bleibt das Bild auf mittlere Sicht angespannt: Seit Jahresbeginn 2026 hat die größte Kryptowährung rund 21 Prozent an Wert verloren.

Gegenwind vom Ölmarkt

Die Erholung der digitalen Vermögenswerte vollzieht sich dabei vor einem schwierigen Makroumfeld. Der Ölpreis hat die Marke von 100 Dollar je Barrel kurzzeitig überschritten und schürt damit neue Inflationssorgen. Die Märkte rechnen inzwischen kaum noch mit Zinssenkungen der US-Notenbank in diesem Jahr – ein Umfeld, das risikoreichere Anlagen traditionell belastet.

Hinzu kommt, dass die Zuflüsse in US-amerikanische Bitcoin-Spot-ETFs zuletzt nachgaben. Am vergangenen Mittwoch flossen rund 115 Millionen Dollar in entsprechende Produkte – deutlich weniger als die 247 Millionen Dollar vom Vortag. Der iShares Bitcoin Trust verzeichnete dabei den größten Einzelzufluss.

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen stieg im Tagesverlauf leicht auf rund 2,4 Billionen Dollar. Das Stimmungsbarometer des Marktes verharrt unterdessen klar im negativen Bereich – ein Zeichen, dass die Anleger trotz der regulatorischen Aufhellung noch nicht in Kauflaune sind.

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