Bitcoin bekommt zum Wochenschluss wieder Gegenwind. Nach der Erholung zur Wochenmitte drehen gleich mehrere Faktoren am Stimmungsrad: überraschende US-Arbeitsmarktdaten, wackelige ETF-Zuflüsse und ein nervöses Makro-Umfeld. Entscheidend ist jetzt, ob die Käufer die psychologisch wichtige Zone um 70.000 US-Dollar verteidigen können.

US-Daten helfen – und belasten trotzdem

Auslöser für die neue Zurückhaltung ist der US-Arbeitsmarktbericht: Im Februar gingen laut Quelltext unerwartet 92.000 Jobs verloren, die Arbeitslosenquote stieg auf 4,4%. Solche Daten erhöhen grundsätzlich die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank in der ersten Jahreshälfte 2026 eher zu Zinssenkungen tendiert.

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Trotzdem blieb Bitcoin am Freitag unter Druck. Das zeigt, wie stark der Markt aktuell zwischen „Zinshoffnung“ und „Risikoaversion“ hin- und hergerissen ist – und wie schnell Gewinne nach einer Rally wieder eingesammelt werden.

ETF-Flows kippen: Der Stimmungswechsel in Zahlen

Mindestens genauso wichtig wie Makro-Daten sind derzeit die institutionellen Ströme. Nach drei Tagen kräftiger Zuflüsse meldeten Spot-Bitcoin-ETFs am Donnerstag laut Quelltext einen Nettoabfluss von mehr als 227 Mio. US-Dollar. Das ist ein klarer Stimmungsdämpfer – vor allem, weil zuvor zwischen dem 2. und 4. März rund 1,1 Mrd. US-Dollar netto in diese Produkte geflossen waren.

Auffällig: Allein am 4. März kamen demnach etwa 461,9 Mio. US-Dollar hinzu, der Löwenanteil davon beim iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock mit rund 306,6 Mio. US-Dollar. Unterm Strich steht für März bislang trotzdem ein Plus: Fast 700 Mio. US-Dollar seien bereits in US-Bitcoin-ETFs geflossen. Nur: Die Richtung ist fragil – und genau das spiegelt sich im Kurs.

Nahost-Konflikt, On-Chain-Daten – und die 70.000 als Marke

Die heftigen Schwankungen dieser Woche hängen laut Quelltext auch mit dem Krieg im Nahen Osten zusammen. Störungen im Handel, besonders rund um die Straße von Hormus, erhöhen die Unsicherheit. Interessant dabei: In den letzten Tagen lief Bitcoin zeitweise besser als klassische „Sicherheits“-Assets wie Gold, nachdem sich die Märkte vom ersten Schock etwas erholt hatten.

Unter der Oberfläche wirken zudem On-Chain-Signale stabilisierend. Langfristige Halter reduzierten ihren Nettoverkaufsdruck deutlich: Die 30-Tage-Netto-Positionsveränderung verbesserte sich von −243.737 BTC (5. Februar) auf −31.967 BTC (1. März). Auch der Verkaufsdruck der Miner ließ nach; nach einem Höhepunkt am 8. Februar (−4.718 BTC) lag er am 1. März nur noch bei −837 BTC.

Am Markt selbst bleibt die zentrale Zone die 70.000er-Marke. Bitcoin notiert heute bei 68.291 USD (−6,03%) und liegt damit klar unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Ein nachhaltiger Rutsch unter 70.000 könnte laut Quelltext den Blick Richtung 68.500 lenken, während auf der Oberseite die Spanne 72.000 bis 74.000 als harte Hürde gilt.

Zum Wochenabschluss zählt damit vor allem eines: Ob sich die ETF-Ströme wieder stabilisieren und Bitcoin anschließend die Zone über 72.000 US-Dollar zurückerobern kann – erst dann hätte die Erholung der Woche eine belastbarere Grundlage.

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